Dienstag, Juni 16, 2009

Mit den Muttis nach Oppdal

Martina hatte am Sonnabend Geburtstag und ihre, sowie Martins Mutti waren zu Besuch. Da haben wir uns kurzerhand entschieden für einen gemeinsamen Kurzurlaub nach Oppdal zu fahren und eine "richtige" Hütte zu mieten. Eine Hütte mit allem drum und dran, heißt Strom, fließend Warmwasser, Dusche und Geschirrspüler.

Da das Wetter mit Temperaturen unter 10°C und Regen nicht wirklich einladend war, haben wir gleich erstmal dem Kamin angefeuert und es uns in der Hütte gemütlich gemacht.

Am Sonnaben sind wir ins Dovrefjell aufgebrochen und auf dem Weg dahin eine kleine geologische Sehenswürdikeit besichtigt, der Magalaupet: Eine Reihe von Strudeltöpfen , die entlang des Flusses Driva aufgereit sind.

Dannach ging es auf's Dovrefjel und wir haben eine kurze Mutti-freundliche Wanderung zum See Gåvålivatnet unternommen. Dort gab es dann die wohlverdiente Pause mit lecker Picknick und frischgekochtem Kaffe.

Die Martina war nicht ganz ausgelastet und nutzte das Päuschen zum Faxen machen:

Auf dem Rückweg gab es eine kleine Überraschung. Direkt neben der Strasse stand plötzlich ein verzottelter Fellberg, auch Moschusochse genannt.

Auf der Rückfahrt haben wir bei Kongsvoll dann noch einen botanischen Garten angesehen. Mit vielen kleinen Schildchen, und kleinen Pflänzchen davor ... was für Fans sozusagen ;-)

Wieder zurück wurden wir von einem Schaf und seinen Lämmern begrüßt. Diese hatten es sich auf dem Weg vor unserer Hütte gemütlich gemacht.

Laut Vorhersage sollte das Wetter am Sonnabend wesentlich besser sein. Also ab in die Berge! ... Wenn da nicht diese Kühe wären:


... und das ganze dauerte so eine knappe halbe Stunde - aber wir hatten ja jede Menge Zeit und Geduld. Wir waren ja schließlich im Urlaub.

Leider ist der Wetterbericht hier in Norwegen nicht besonders zuverlässig - heißt auch pünktlich zum Start gab es Regenschauer. Trotzdem haben wir uns auf die kleine Wanderung von Bårdsgarden zur Vassensetra aufgemacht.

Das eher bescheidene Wetter hielt die Martina auch an diesem Tag nicht vom herumkaspern ab:
Die Vassensetra war früher mal so etwas wie eine Alm und wird heute vom Norwegischen Alpenverein (DNT) als un bediente Wanderhütte genutzt.

Da wir ja Mitglieder im DNT sind, haben wir einen Schlüssel für die Hütte und konnten die Gemütlichkeit incl. warmen Ofens genießen, bevor es auf den Rückweg ging:

Am Montag gab es noch etwas sight-seeing zu ein paar beeindruckenden Wasserfällen:

Und über die tobenden Bäche, führten recht instabile Hängebrücken. War schon ein etwas komisches GEfühl da drüber zu gehen.

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