Sonntag, Februar 26, 2012

Endlich einmal wieder mit Lavvo auf Tour

Eigentlich wollten wir ja das Wochenende mal wieder in Trondheim verbringen, aber dann veränderte sich der Wetterbericht ganz kurz vor knapp doch noch zum Guten und eine alte Bekannte aus Freiberg war gerade in der Stadt, oder halt am Wochenende in den Bergen, so dass wir doch spontan am Samstag aufbrachen. Diesmal ging es einmal nicht auf Hütte, sondern wir wollten mal testen ob man mit einem 1.5 jährigen Kind auch im Winter zelten kann. Dabei war das fragliche nicht das übernachten, das hatte der Martin ja schon probiert, sondern eher die Zeit, wo Frida wach war. Um sicher zu gehen, bauten wir das Lavvo 500m von der Telin auf, wo besagte Freunde von uns waren.

Martin schwer beladen mit zwei Pulken.

Samstag nachmittag war eine herrliche Lichtstimmung und wir genossen die Zeit in und ums Lavvo. Frida schien es auch zu gefallen.

Am Sonntag machten wir uns auf Bergtour. Die Sonne ließ erste Frühlingsgefühle wach werden und bereitete Vorfreude auf den März!


Erstaunlicher Weise schlief Frida im Pulk 3 Stunden zusammenhängend, so dass wir es bis auf das Ondusfjellet schafften.

Die erhoffte Trollheimensicht, viel dann allerdings etwas mager aus:

Zurück von der Tour ließen wir uns dann doch überreden mal in der Hütte vorbei zu schauen und Waffeln zu essen. Frida schien sich riesig zu freuen, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und rannte wie eine wilde durch die ganze Hütte hin und her.

Recht spät ging es auf den Heimweg. Martin wieder gut bepackt, aber Frida nun leider schlechter Laune, da sie für heute wohl keine Lust mehr hatte im Pulk zu sitzen. Unsere Abfahrt zögerte sich dann auch noch etwas ungeplant heraus, da das Auto auf dem Parkplatz festsaß. Alleine war da nichts zu machen, aber zum Glück bekamen wir bald Hilfe von einem anderen Auto und dessen Insassen.

Sonntag, Februar 19, 2012

Veddugnad auf der Flåkoia

Normalerweise sind die ganzen Holzeinsätze auf den Hütten ja im Herbst, aber da der Flåkoia das Holz schon wieder ausgegangen war, musste Nachschub beschafft werden. Da die Hütte wegen der neuen Sauna immer komplett ausgebucht ist, nutzten wir diese Chance mit Freunden mal ein Wochenende dahin zu fahren und nebenbei noch etwas Bäume zu fällen.

Leider bekam Frida am Freitag Fieber, aber nicht so wirklich viel, so dass wir trotzdem aufbrachen. Die letzten Male, war sie ja auch den nächsten früh wieder gesund. So war es diesmal leider nicht, über den Samstag wurde es immer mehr und so machten wir uns Samstag Nachmittag doch wieder auf den Heimweg. Zum Glück für die anderen, da die kommende Nacht nicht so viel mit schlafen war.

Bequemer Anmarsch auf frischer Scooterspur. Das geht auch im Dunkeln.

Die Hütte mit der neuen Sauna daneben.

Martin beim Bäume fällen.

Sonntag, Februar 12, 2012

Hüttentour zur Iglbu

Die Tage werden wieder länger und so konnten wir noch am Freitag Abend zur Iglbu aufbrechen. Für den 2 Stunden langen Zustieg haben wir Fridas Schlafzeit gewählt, so dass es dann doch eine Nachtwanderung mit Kopflampe wurde. Diesmal war die Hütte aber schon warm, weil Daniel, Friederike und Kinder schon eher aufgestiegen sind.

Als Belohnung für die abendlichen Mühen hatten wir am Samstag einen wunderschönen Sonnenaufgang und den gesamten Samstag zur freien Verfügung.


 Friederike und Martin haben eine Skitour auf das Gynneldfjellet unternommen.

 
Leider verschlechterte sich das Wetter so das aus der Abfahrt ein "Blindflug" wurde. Trotzdem kam auf den letzten Metern unterhalb der Baumgrenze noch richtiges Tiefschnee-feeling auf. Martina und Daniel waren währenddessen mir den Kids auf Pulktour im Tal.

 
Am Sonntag war dann richtiges Schneetreiben, so dass wir uns nur in Hüttennähe aufhielten.

 
Am Nachmittag ging es dann bei etwas weniger Wind wieder zurück zum Auto.


 Alles in allem ein wunderschönes Wochenende.