Sonntag, Februar 22, 2009

Geburtstagshüttentour

Nach der Feier in Deutschland gab es auch in Norwegen noch eine kleine Nachfeier. Martin lud ein paar Freunde auf ein Hüttenwochenende ein. Da wir eine etwas größere Hütte benötigten, verschlug es uns nun endlich einmal auf Trondheims "Partyhütte", die Heinfjordstua. Die einzigste der Uni-Hütten, wo wir noch nie übernachtet haben, wegen der Größe und auch wegen der Lage ... gar keine interessanten Berge in der Nähe.

Freitag abend ging es noch im Dunklen los, mit sehr schweren Rucksäcken voll mit leckeren Essen. Am Samstag begaben wir uns auf eine kleinere Tour auf dem See. Anschließend haben Martin und ich noch ein paar Nachzügler vom Auto abgeholt. So dass wir nachmittags dann vollständig waren, 10 Erwachsene, ein Kind und ein Baby. Claudis Baby, Fredrik (3,5 Monate alt), war auf seiner ersten Hüttentour ;-)


Der Sonntag war recht grau und wir vergnügten uns mit rodeln. Hier der Blick von unserem Rodelberg direkt hinter der Hütte.

Und hier noch ein paar Bilder vom Rodelspaß:




Dienstag, Februar 17, 2009

Keine Neuigkeiten aus Trondheim

Dieses Wochenende gibt es keine Fotos von schönen Touren in Norwegen. Wir waren in Deutschland um einige Familiengeburtstage zu feiern. Unter anderem Martins. Und welcher das war lässt sich ganz einfach erraten!

Sonntag, Februar 08, 2009

Barnas naturverden ...

... übersetzt: Naturwelt für Kinder.
Wir wollten uns mal eine neue Gegend anschauen und zugleich auch auf eine neue Hütte gehen. Da wir die Uni-Hütten nun schon alle kennen, haben wir mal unter den DNT-Hütten (norwegische Äquivalent zum Alpenverein) gesucht. Und da gab es tatsächlich auch ein paar kleinere in Gegenden die wir noch gar nicht kannten, unter anderem 3 Hütten in der "Naturwelt für Kinder". Der Name kommt daher, dass die Abstände vom Parkplatz sowie zwischen den Hütten recht kurz sind. Die Hütten selber sind nach dem Vorbild alter Hütten aus dem Mittelalter gebaut. Richtige Blockhütten, mit einer Feuerstelle in der Mitte und ohne Fenster. Nagut, es gibt jeweils noch einen Raum mit Fenster, normalem Ofen und Kochgelegenheit, an die heutigen Umstände angepasst.

Auch die Landschaft war schön ... alles im Miniaturformat. Recht steile Berge, aber nicht sehr hoch, was es in Norwegen eher selten gibt. Also perfekt für Kinder das Gebiet. Wir sind allerdings nur Erwachsenen begegnet.

Im Sommer startet man von der Heverfallsætra, eine Alm. Im Winter muss man allerdings ein Stückchen weiter gehen.



Hier die Hütte Hevertjørna, wo wir übernachteten.

Samstag kam noch etwas die Sonne raus. So dass wir nach einer kurzen Mittagspause in der Hütte, noch einmal zu einer kleinen Tour aufbrachen.

Viel Schnee lag auf den Bergen allerdings nicht, war alles weggeblasen. Man musste viel die Skier tragen.


Am Sonntag kam wie erwartet Neuschnee mit ganz schlechter Sicht. So machten wir uns nach einem gemütlichen Frühstück wieder auf den Heimweg. Es fuhr sich so gut in dem frischen Pulverschnee, dass wir nach einer reichlichen halben Stunde schon wieder am Auto waren.

Zeitig zurück in Trondheim, begaben wir uns zur Abwechslung mal in die Stadt und in ein Museum. Das Naturwissenschaftsmuseum in Trondheim hat zur Zeit eine Ausstellung über Nansen und die Durchquerung Grönlands, die wir uns schon lange einmal ansehen wollten.

Sonntag, Februar 01, 2009

Fonfjellet im Winter

Da die Martina unbedingt am Sonntag reiten wollte bin ich (Martin) alleine mit dem Volker, einem Arbeitskollegen, nach Meråker gefahren um das Fonfjellet zu besteigen. Das Wetter war einfach bombastisch, keine Wolke am Himmel und fast windstill. So konnte ich seit langem mal wieder fühlen das die Sonne auch wärmen kann ... ein Pänomen das wir lange nicht erleben konnten ;-)


Gipfelfoto
Der Aufstieg war schön und die super Aussicht hat für ausreichend Motivation gesorgt schnell auf den Berg zu kommen. Beim hochsteigen hatten wir schon gemerkt das der alte Schnee (es hat sei 3 Wochen nicht geschneit) auf der Oberfläche stark vereist war.

Nach einer gemütlich Rast am Gipfel gings dann wieder hinunter. Ich habe mich vorsichtshalber mit Knieschützern un dicken Handschuhen gerüstet....


Mit Knieprotektoren bereit zur Abfahrt

Wie schon angedeutet war der Schnee stark vereißt, "stark" ist noch einigermaßen untertrieben. Bei der Abfahrt fühlte sich der Berg eher wie ein riesiger Gletscher an.

Eiskruste auf dem Schnee

Mit Fjellskiern war die Abfahrt eher Qual als Genuss. Von "bremsen" und sauberem "abfahren" konnte nicht die Rede sein. Mit Schneepflug und stahlharten Oberschenkelmuskel habe ich mich ins Tal gekämpft. Nur die Angst vor der harten Eiskruste auf dem Schnee hat mich auf den Skiern gehalten.

Wie auch immer, wir haben es beide heil ins Tal geschafft und hatten trotz der eher besch... Abnfahrt wieder ein wunderbares Bergerlebnis.

Sonntag vor der Haustür ...

Sonntag trennten sich einmal wieder unsere Wege. Die Martina wollte noch einmal reiten gehen und der Martin "musste" Ski fahren. Da der Martin zeitig los ist, bin ich noch einmal kurz an den Fjord und war erstaunt wie viel Natur wir doch direkt vor der Haustür haben: habe eine ganze Weile zwei Rehe beobachtet und verfolgt.



Kurz nach 9 Uhr hatte es die Sonne schon über den Berg geschafft! Blick Richtung Trondheim Zentrum und Gråkollen dahinter.

Und hier mal wieder ein Blick von unserem Balkon, aber erst am Abend.