Montag, Oktober 27, 2008

Mit Martins Vati auf der Hognabu

So und nun war noch Martins Vati zu Besuch. Mit ihm sind wir gleich vom Flughafen ins Sylane gefahren. Samstag abend ging es so nun gleich noch auf die Hognabu. Das letzte Stück im Dunkeln und mit heran nahendem Sturm. Aber wir hatten Glück, als wir die Hüttentür hinter uns schlossen, ging der Sturm so richtig los.

Sonntag früh weckte uns herrliches Wetter und wir starteten Richtung Ruten.

Blick früh morgens aus dem Fenster.

Blick vom Ruten (1179m) Richtung Fongen (1441m).


Nach der Tour musste noch gearbeitet werden. Wir hatten eine Motorsäge mitgenommen, um die vom lokalen Bauern angelieferten Baumstämme zu zerkleinern und in der Hütte zu lagern. Der Stapel Holz war allerdings wesentlich größer als erwartet und nur ein recht kleiner Teil des Holzes passte auch in die Hütte. Den ganzen Nachmittag wurde fleißig gesägt und gestapelt. Bis die Hütte voll mit Holzstückchen fertig zum hacken war.


Anschließend ließen wir den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Lange hielten wir es dort aber nicht aus, schnell wurde es zu kalt und wir verkrochen uns in die schön warme Hütte.

Den nächsten Tag stapelten wir die restlichen Bäumstämme, so dass sie besser trocknen konnten. Zuvor lagen sie einfach nur im Moor. War ganz schön anstrengend die ganzen schweren Stämme umzulagern. Nach einem gemütlichen Mittagessen in der Hütte, machten wir uns auf den Rückweg.

Hier das Ergebnis unserer Arbeit: ein riesen Stapel Holz und der gesamte Vorraum der Hütte war auch voll. Das dürfte eine Weile reichen.

Und noch mal ein Blick zurück auf die Hütte mit dem Ruten im Hintergrund. Die Hütte ist wirklich wunderschön gelegen und ist unsere absolute Lieblingshütte!

Auf dem Rückweg sind wir, wie die letzten Tage schon oft, noch ein paar Rentieren begegnet. Diese wurden gerade mit Hilfe eines Helikopters und eines Cross-Motorrads aus den Bergen getrieben.

Martins Vati blieb noch ein paar Tage länger auf der Hütte. Mittwoch abend kam er zu uns nach Trondheim und unternahm noch ein paar Touren von hier aus.

Sonntag, Oktober 19, 2008

Mit Martinas Eltern auf Hüttentour

Bei uns ist mal wieder ein großer Besucheransturm ausgebrochen. Als erstes Martinas Eltern. Diese sind mit vollem Auto gekommen, um endlich mal ein Zimmer in ihrer Wohnung leer zu bekommen. Die Woche verbrachten sie in Trondheim und Umgebung mit Tagestouren und am Wochenende stand die obligatorische Hüttentour für Besucher auf dem Plan. Es ging diesmal zur Telin, am Rande von Trollheimen gelegen.

Ein paar Bilder vom Hüttenleben:


Samstag und Sonntag standen Wanderungen auf dem Plan. Müssen nun endlich einmal wieder unsere Beinmuskeln trainieren, nachdem wir den Sommer über nur im Kanu gesessen haben. Das Wetter machte eigentlich ganz gut mit, nur am Samstag die Wanderung endete im Schneesturm.



Wo soll's nun eigentlich hingehen?

Und ab 1000 Höhenmetern war es dann auch schon recht winterlich. Genau dort wurden wir noch vom Schneesturm empfangen.



Kletterkünste üben ... naja, die Übung hat nachgelassen ...

Untrwegs begegneten wir einer Rentierherden. Die Herde war noch größer, hier waren nur ein paar einzelne Tiere auf Erkundungstour wahrscheinlich.


Auf dem Gipfel hat es uns fast weggeblasen. Also nur schnell ein Foto und wieder runter.

Morgen früh kommt dann Martins Vati und mit dem geht es gleich auf die nächste Hüttentour.

Sonntag, Oktober 12, 2008

Die letzte Kanutour dieses Jahr?

Nach etwas Verspätung kommen nun doch einmal wieder Neuigkeiten von uns. An einem freien sonnigen Samstag mussten wir noch einmal eine Kanutour machen, bevor wir dieses in den Winterschlaf schicken. Wir sind mal nach Schweden gefahren und haben eine sehr schönen See gefunden, den Ånnsee. An dem See liegen mehrere Vogelreservate und wir konnten auch um diese Jahreszeit etliche Vögel sehen. Müssen wir unbedingt noch einmal zur Brutzeit her. Der Vormittag war absolut windstill und wir hatten einen spiegelglatten See.



Ausgesetzt! Der nächste der dort vorbei kommt, kann den Martin ja mal wieder mitnehmen. Bis dahin gibt's Fisch ;-)



Die Feuersaison hat wieder begonnen. Jetzt gibt es wieder gemütliche Päuschen am Lagerfeuer.

Nach dem Mittag zog dann ein ordentlicher Wind auf. Den nutzten wir gleich mal aus! Mit Martins provisorischem Segel und der richtigen Stellung im Wind, ging es richtig fix nach Hause ohne einen Paddelschlag (nur zum lenken).