Samstag, April 25, 2009

Årets første kanutur

Wie es der Titel schon sagt: "Die erste Kanutour des Jahres" stand an. In den Bergen liegt zwar noch viel Schnee nur war es die letzte Woche so warm, dass das der Schnee total durchgeweicht ist, und man selbst mit Skiern durch den Schnee durchbricht und dann in knöcheltiefem Matsch steht. Hier spricht man auch von "roten snø" - nicht wirklich einladend.

Die Alternative hieß "Kanu"! Wir Volker, Mark, Jens (Arbeitskollegen) und ich (Martin) haben die Autos mit Kanu, Faltboot und allerlei wichtigem und unwichtigem Zeugs vollgeladen und uns zu einem der wenigen eisfreien Seen, dem Gjoljavatnet auf Fosen (Halbinsel nördlich von Trondheim) aufgemacht.

Die Boote lagen den ganzen Winter im Keller und mussten erstmal zusammen gebaut werden.

Nach kurzer "Bauphase" sind wir in "See gestochen" und haben den Rest des Tages mit Paddeln, Angeln, Tiere beobachten und "gammeln" zugebracht.

Gegen Abend haben wir dann eine wunderschöne kleine Insel gefunden, die sich super als Lagerplatz eignete.
Noch etwas Angeln in der Dämmerung und das Abendbrot war gesichert - mit superleckeren Forellen:
Den Sonnabend haben wir dann gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen.

Am Sonntag Morgen war es dann total windstill und der gesamte see lag da wie ein Spiegel:
Es ist eine großartiges Gefühl eine so glatte Wasserfläche mit dem Kanu zu durchschneiden und rings herum nichts, nur das Geräusch von den eigenen Padelschlägen und weit in der der Ferne die Laute von langsam eintreffenden Zugvögeln. Das ist Norwegen pur - nur 1.5 Stunden von der drittgrößten Statt Norwegens - Trondheim entfernt.

Den Rest des Tages haben wir dann wieder mit paddeln, Angeln und genießen zugebracht ....

Donnerstag, April 16, 2009

Jotunheimen 2

Nachdem die Martina wieder zurück nach Trondheim musste, haben wir noch zwei weitere "Toptouren" gemacht:

Galdhøppigen


.. zweiter Streich. Das Wetter war bombastisch. So blieb nur eine Wahl für das Tourenziel am Dienstag: Der Galdöppigen, mit 2469m der höchste Berg Norwegens. Und wieder waren es über 1400 Höhenmeter von der Hütte Spiterstulen.





Der Aufstieg war lang und es war sehr warm. Schließlich erreichten wir nach reichlich drei Stunden den Gipfel mit der Schutzhütte am höchsten Punkt.

Nach einer gemütlichen langen Rast in der Mittagsonne ging es wieder hinunter: Spaß pur :-)



Lindbergtinden


Fuer den kommenden Mittwoch war der Wetterbericht, nicht sehr gut. Obwohl es am Morgen noch super aus sah haben wir uns "nur" auf eine kleine Tour auf den Tveråbreen auf gemacht...


Auf dem Gletscher , dann hielt das Wetter und der Papa hat sich entschieden doch noch einen "kleinen" Gipfel zu machen, den "Lindbergtinden"

Ich habe etwas unterhalb mit der Evi im Windsack gewartet, in der Zwischenzeit waren Wolken aufgezogen und der Wind hatte stark zugenommen.


Nach eine längeren Pause gab es dann wieder eine Super Abfahrt in butterwichem Firn.

Mittwoch, April 15, 2009

Und zu guter Letzt noch Jotunheimen ...

Von Ålesund ging es weiter nach Jotunheimen, wo wir uns mit Martins Vati trafen. Hier der Weg nach Spitterstulen, wo wir übernachteten.

Abends noch ein schöner Blick auf die Berge.

Früh geht es zeitig los, da die Martina nachmittags noch den Zug in Otta bekommen will.

Nach dem ersten steilen Stück erreichten wir die Sonne und sofort entschieden wir uns doch den Glittertind (2465m) in Angriff zu nehmen anstatt nur eine kleine Tour heute zu machen. Das schöne Wetter muss man nutzen!
Auf direktem Weg zum Berg, in der Mitte des Bildes sieht man den Glittertind:

Der Gipfel ist etwas gruselig, mit einer großen Wächte und auf beiden Seiten geht es steil hinab.

Rundblick über Jotunheimen. Im nächsten Bild sieht man noch eine extrem überhängende Wächte rechts am Bildrand.


Die Abfahrt war herrlich, genau die richtige Steigung für unsere Fjellski, halt nicht zu steil so das zumindest Martin schöne Telemarkkurven fahren konnte. Bei mir blieb das eher bei Versuchen.

Zurück an der Hütte war noch Zeit für ein Päuschen in der Sonne. Mein geplanter Zug war allerdings schon abgefahren. Aber das war nicht so schlimm, es gab ja noch einen späteren. So musste mich nur jemand nach Otta fahren. Busse gab es jetzt nicht mehr von Lom.

Dienstag, April 14, 2009

Ålesund

Nach zwei Tagen Ski fahren war nun am Ostersonntag ein Ruhetag angesagt. Das Wetter war immer noch schön. Vormittags machten wir einen Stadtbummel durch Ålesund. Diese Stadt ist bekannt durch ihre Altstadt mit vielen Jugendstilhäusern. Diese enstanden nach einem großen Brand im Jahre 1904 und wurden durch den deutschen Kaiser Wilhelm II. untersützt. Man fühlt sich hier eher wie in Mitteleuropa. Es fehlen die typischen norwegischen Holzhäuschen.

Viel Platz zum bebauen gibt es hier nicht gerade.

Diesmal durfte auch Claudias und Erlends Kind, Fredrik mit. Die letzten Tage wurde er tagsüber von den Großeltern verwöhnt.



Nachmittags verließen wir Ålesund und die Küste generell und fuhren entlang zahlreicher Fjorde und über mehrere Bergketten nach Jontumheimen. Dort trafen wir uns mit Martins Vati, der aus Deutschland zu seinem jährlichen Skiurlaub nach Norwegen gekommen war.

Skitouren in den Sunnmørs-Alpen

Die nächsten Tage ging es in die Berge und in den Schnee! Das Wetter spielte auch gut mit, so dass wir zwei schöne Skitourentage hatten. Am Karfreitag ging es auf den Næremstindane (1169m).

Da soll es hoch gehen. In der Mitte des Bildes ist der Gipfel. Wir sind über den Rücken von rechts aufgestiegen. Das war teilweise ganz schön eng, links und rechts ging es senkrecht runter. Dafür hatten wir die ganze Zeit herrliche Aussicht.

Berge, Berge, Berge ...

Und Fjordblick ...

Die Stelle war dann schon etwas gruslig:






Påskeappelsin - bei uns gehören Apfelsinen ja eher zu Weihnachten. Hier in Norwegen sind Apfelsinen ein muss für Ostern.

Am Samstag nutzten wir das schöne Wetter gleich für noche eine Gipfeltour. Diesmal aber etwas einfacher, wenn auch nicht unbedingt flacher. Es ging auf den Auskjeret (1340m) vom Stordalen aus. Das erste Stück nutzten wir einen Skilift.

Die Aussicht wieder die ganze Zeit Atemberaubend. Die Sunnmørsalpen sind schon wirklich schön, und bei den Touristen eigentlich gar nicht so bekannt. Hier müssen wir wohl im Sommer noch einmal her. Die meisten Berge sind im Winter zu steil.



Vogelinsel Runde

Am Gründonnerstag war das Wetter nicht ganz so gut, so dass wir die Osterferien erst einmal gemütlich und ohne Ski begannen. Wir fuhren zu der Vogelinsel Runde. Von dort war es eine kleine Wanderung zu den Vogelfelsen.

Die Vogelfelsen waren größtenteils mit Baßtölpeln besetzt. Dazu schossen noch recht viele Papageientaucher durch die Luft. So konnte man die trolligen Vögel leider nicht so richtig beobachten, aber die Sturzflüge im Sturm sahen auch nicht schlecht aus. Außerdem kreisten auch mehrere Seeadler über uns.


Es war ganz schön stürmisch und auch das etwas windstillere Pausenplätzchen war noch recht zugig.

Und so sehen die Papageientaucher aus:

Um von Ålesund irgendwohin zu kommen, muss man meist eine Fähre nehmen, da die Stadt von Fjorden und Meer umgeben ist. Von der Fähre kann man die schöne Aussicht geniesen.

Osterferien

Es ist wieder einmal Ostern und die vielen freien Tage werden für Urlaub genutzt. Wir sind dieses mal ganz schön mit dem Auto unterwegs gewesen. Als erstes ging es nach Ålesund mit Claudia und Erlend. Dort konnten wir bei Erlends Eltern im Warmen übernachten.

Die Anfahrt wählten wir über das Romsdalen, da der Martin da noch nie war. Hier ein Blick in das schöne Tal:

Wir machten einen kleinen Abstecher Richtung Trollstiegen. Aber diese waren natürlich noch geschlossen. Am Ende des Tales geht es die Trollstiegen hinauf.

Am Ausgang des Romsdalen. Links im Bild das Romsdalshorn.

Die nächsten Tage unternahmen wir verschiedene Touren von Ålesund aus. Die Bilder dazu gibt es in den nächsten Tagen ...