Wie es der Titel schon sagt: "Die erste Kanutour des Jahres" stand an. In den Bergen liegt zwar noch viel Schnee nur war es die letzte Woche so warm, dass das der Schnee total durchgeweicht ist, und man selbst mit Skiern durch den Schnee durchbricht und dann in knöcheltiefem Matsch steht. Hier spricht man auch von "roten snø" - nicht wirklich einladend.
Die Alternative hieß "Kanu"! Wir Volker, Mark, Jens (Arbeitskollegen) und ich (Martin) haben die Autos mit Kanu, Faltboot und allerlei wichtigem und unwichtigem Zeugs vollgeladen und uns zu einem der wenigen eisfreien Seen, dem Gjoljavatnet auf Fosen (Halbinsel nördlich von Trondheim) aufgemacht.
Die Boote lagen den ganzen Winter im Keller und mussten erstmal zusammen gebaut werden.

Nach kurzer "Bauphase" sind wir in "See gestochen" und haben den Rest des Tages mit Paddeln, Angeln, Tiere beobachten und "gammeln" zugebracht.

Gegen Abend haben wir dann eine wunderschöne kleine Insel gefunden, die sich super als Lagerplatz eignete.

Noch etwas Angeln in der Dämmerung und das Abendbrot war gesichert - mit superleckeren Forellen:

Den Sonnabend haben wir dann gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen.
Am Sonntag Morgen war es dann total windstill und der gesamte see lag da wie ein Spiegel:

Es ist eine großartiges Gefühl eine so glatte Wasserfläche mit dem Kanu zu durchschneiden und rings herum nichts, nur das Geräusch von den eigenen Padelschlägen und weit in der der Ferne die Laute von langsam eintreffenden Zugvögeln. Das ist Norwegen pur - nur 1.5 Stunden von der drittgrößten Statt Norwegens - Trondheim entfernt.

Den Rest des Tages haben wir dann wieder mit paddeln, Angeln und genießen zugebracht ....
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