Sonntag, Januar 24, 2010

Koietur zur Fosenkoia

Der Martin ist seit Dienstag in Uppsala, Schweden. Das heißt allerdings nicht, dass ich mich hier langweile. Auf Tour geht es am Wochenende trotzdem. Zum Glück war eine Tour der Hüttengruppe geplant, wo ich mich anschließen konnte. Samstag früh ging es mit der Fähre von Trondheim über den Fjord und von dort bergauf Richtung Hütte. Ja, kaum zu glauben, aber das war meine erste Hüttentour ohne Auto (wenn ich mich richtig erinnere). Und außerdem meine erste Hüttentour ohne Martin.

Der Schnee ließ weiterhin zu wünschen übrig, aber was anderes hatten wir auch nicht erwartet, es hatte ja schließlich nicht geschneit. Nun ist aber für die kommende Woche endlich Neuschnee angesagt!

Gut, hier nun ein paar Bilder der Tour:

Aufstieg mit Trollheimen im Hintergrund.

Blick Richtung Trondheim.


Und der Abstieg Richtung Hütte. Auf dem nächsten Bild kann man sie auch schon erkennen.

Dienstag, Januar 19, 2010

Winterzelttour in Trollheimen

Seit unserem letzten Mal Zelten im Winter ist einige Zeit vergangen. Und das nicht ohne Grund ... ich musste mich erst einmal von den Strapazen damals erholen ;-) Nun dachten wir, wird es so langsam einmal wieder Zeit, das Winterzelten noch einmal auszutesten. Dazu holten wir uns Rat und Beistand von zwei erfahrenen Winterzeltern, Freunde, die uns auf die Tour begleiteten. Samstag früh ging es in den Nordosten von Trollheimen.


Vis Rindhatten i et større kart



Diese Aussicht sagte uns zu und wurde zum Zeltplatzgewählt. Sonntag früh lieferte der Sonnenaufgang ein schönes Farbspiel:


Anschließend hatten wir geplant den Rindhatten zu besteigen. Allerdings mussten wir dies aufgrund von zu starkem Wind und zu wenig Zeit abbrechen. Trotzdem eine schöne Skitour mit schöner Trollheimen-Berg-Sicht. Die Bedingungen für schöne Abfahrten lassen zwar noch zu wünschen übrig, es fehlt einfach noch Schnee.



So und das Fazit des Wochenendes: So schlimm ist Winterzelten eigentlich doch nicht, genau genommen war es richtig schön!

Donnerstag, Januar 14, 2010

Sonnenskitour zur Hognabu

Recht spontan ging es dieses Wochenende gleich wieder ins Tydal, nur auf die andere Seite des Ruten und zwar zur Hognabu. Es wurde ein schönes gemütliches Wochenende mit herrlichem Wetter, schöner Sicht und gemütlicher Hütte.

Der Start am Auto Samstag früh war ganz schön heftig ... wieder einmal -27°C! So brauchten wir eine ganze Weile um erstmal warm zu werden. Aber je höher wir kamen, um so wärmer wurde es! Trotzdem mussten wir auf der Hälfte des Weges erst einmal eine kleine Feuerpause machen und dem Martin seine Füße wieder auftauen.



Sonntag morgen, immer noch strahlend blauer Himmel. Wir fuhren aber einfach unsere alten Spuren wieder zurück. Da das selber-spuren bei dem Schnee doch recht anstrengend war und wir auch etwas Freude am runter fahren haben wollten.


Es war nun auch deutlich wärmer und wir legten ein ausgiebiges Päusschen mit Feuer ein und genossen die Sonne und die Aussicht.


Pünktlich zum Sonnenuntergang ging es dann komplett hinab ins Tal. Wo es tatsächlich immer noch eisig kalt war.

Montag, Januar 04, 2010

Sylvestertour 2009/2010 zur Holmsåkoia

Auch dieses Jahr ging es zu Sylvester wieder auf eine Hüttentour in die Norwegischen Berge. Die Wünsche bei der Hüttenwahl waren sehr vielfältig (Sauna, kinderfreundlich, extra Schlafräume ...) also blieben uns gar nicht mehr so viele Hütten zur Wahl. So ging es zur Holmsåkoia ins Tydal, nicht weit von der schwedischen Grenze. Wir waren zu sechst und ein Kind (wir beide, Claudi & Erlend & Fredrik, Egbert & Manja), so hatten wir auf der Hütte, welche für 20 Personen ausgelegt ist, reichlich Platz.





View Sylvester2009_Holmsaa in a larger map

Wir fuhren erst am 31. Dezember, so dass wir am gleichen Abend gleich Sylvester feiern mussten, was etwas gewöhnungsbedürftig war. Wie immer hielten wir uns mit Mühe und Not bis Mitternacht wach, um dann nach ein paar Wunderkerzen 00:05 Uhr endlich in die Schlafsäcke zu verschwinden.

Freitag weckte uns herrliches Wetter! Die -20°C hielten uns noch nicht von einer kleinen Bergtour ab. Der Schnee war allerdings nicht optimal zum Skifahren. Ein halber Meter Neuschnee und noch keine feste Schneedecke drunter. So sanken wir häufig fast knietief ein und blieben auch an steilen Hängen runterzu stecken. Das störte aber aufgrund des schönen Wetters und der Sicht überhaupt nicht.


Das könnte ungefähr Sonnenhöchststand sein.

Auf einem kleinen Gipfel, den wir als unser Ziel festlegten (als wir oben waren), hielt man es wie immer nicht lange aus. Nur schnell Gipfelfoto und Felle abmachen und runter ging es wieder.

Die langen Abende wurden gemütlich auf der Hütte mit Spielen, Essen ... verbracht. Man musste aber schon ordentlich heizen, um es angenehm warm zu bekommen. Zumal die Temperatur immer weiter sank.



Samstag Morgen zeigte das Thermometer tatsächlich -31°C. BRRRRRRRR! Der Gang zum Klo war nun nicht mehr sehr angenehm, denn schon da drohte einem die Nase einzufrieren. An eine Skitour war nun trotz des herrlichen Wetters nicht mehr zu denken. Wir versuchten es zwar mal, schafften es aber nur eine Stunde an den nahegelegenen See. Dann mussten wir uns erstmal wieder auftauen. Aber so schlimm ist das auch nicht, einen Tag in und nahe der Hütte zu verbringen. Schließlich kamen wir mit Holz sägen und hacken kaum hinterher ... in der Hütte sollte es ja gemütlich warm sein und in der Sauna noch wärmer. Diese schaffte es auf 80°C, also 110° Temperaturunterschied zu draußen!




Skisammlung

Abreise

Sonntag stiegen die Temperaturen schlagartig auf -8°C und es schneite. Es fühlte sich nun richtig warm an, und man konnte sich auch mal kurz draußen aufhalten ohne komplett eingekleidet zu sein. Der Heimweg war so recht angenehm und das Auto schon "vorgewärmt".