Freitag, Mai 26, 2006

Hitra - die Naturinsel

Zum "Männertag" welcher hier in Norwegen nicht als solcher begangen wird bin ich mit Volker, einem Arbeitskollegen (ebenfalls Deutscher) an die Küste auf die Insel Hitra gefahren.

(Quelle: www.statkart.no)

Nach ca 2h Autofahrt und unzähligen Tunneldurchfahrten, darunter ein 250m!!! tiefer Tunnel unter dem Fjord, hatten wir dieses wunderschoene Stueckchen Erde erreicht.

Die Lanschaft lud einfach zum Wandern ein! So haben wir das Auto stehen lassen und sind auf das Hestnesfjellet gestiegen.



Die Aussicht von da oben ist einfach grandios:


Nach dem wir wieder zum Auto abgestigen sind hatten wir uns ein schoenes Fleckchen zum Angeln gesucht. ... Ein wirklich gute wahl.

Sonntag, Mai 21, 2006

Mit dem Radl auf die Fasnesknippen

Dieses Wochenende war ich fleißig! Am Sonnabend habe ich Wäsche gewaschen, Wohnung aufgeräumt, sauber gemacht und sogar ein bisschen was für die Arbeit getan.


Somit blieb nur der Sonntag fuer eine Radtour. Ich bin zuerst mit dem Auto ein paar Kilometer Richtung Sueden (Selbusjøen) gefahren und hab mich dann auf das Radl geschwungen und auf die Fasnesknippen gefahren.


Der Fahrweg war stellenweise noch tief verschneit so dass ich das Radl immer mal schieben musste.


Oben auf dem Gipfel steht eine Radaranlage, ich glaube fuer Wetterbeobachtung oder so was, ist jedenfalls nicht eingezaeunt.


Trotz des nicht sonderlich guten Wetters hatte ich einen schoenen Rundumblick. Die schneebedeckten Berge am Horizont sind schon in Schweden.


.... und morgen ruft wieder die Arbeit....

Donnerstag, Mai 18, 2006

Radtour in die Bymarka - der 17. Mai

Der letzte Mittwoch, der 17. Mai ist hier in Norwegen so was wie DER FEIERTAG schlecht hin. Die Norweger feiern ihre Verfassung. Und da die Norweger mächtig stolz sind auf ihr Land wird im wahrsten sinne des Wortes gefeiert, mit Umzügen, geschmückten Strassen und Häusern und jede Menge Tamtam. Sogar die Taxis werden mit Norwegenfahnen behängt. Die Flagge am Haus ist fuer die Norweger ja eh selbstverständlich.

(Quelle: www.pilotguiden.com)

Das ist für mich als Deutschen natuerlich etwas schwer nachzuvollziehen. Währen die Norweger alle fein angezogen in die Stadt pilgerten um die Parade zu bestaunen habe ich mich auf mein Radl gesetzt und bin in die Bymarka gefahren.


Das ist der sogenannte "Stadtwald" von Trondheim. Mit Stadtwald im europaeischen Sinne hat das aber nix zu tun. Dort soll es nur so von Elchen wimmeln und die Wanderwege sing eher duerftig bis gar nicht ausgebaut. Ich habe auf meiner 4 stuendigen Radtour ganze drei Leute getroffen und das an einem Feiertag!


Jedenfalls ist die Bymarka ein super Bikerevier mit jeder Menge Singletrails in allen Kategorien - da fahre ich sicher bald wieder hin :-) Posted by Picasa

Dienstag, Mai 16, 2006

Adressa Sailing Cup

Ein paar Leute aus der Verwaltung hatten die großartige Idee das unsere Firma ja ein Team bei der diesjährigen Segelregatta stellen koennte.... und haben ein Boot gechartert.

Da laesst man sich nicht zweimal fragen ob man mitmachen will. Nach einem Trainigsnachmittag vorige Wochen wurde es letzten Montag ernst.


Es mussten jeweils drei Rennen gegen zwei weitere Bote gesegelt werden. Weiter kommt, wer die Meisten Punkte hat (Sieger=2 Pkt., 2.=1Pkt., 3.=0Pkt.). Auch wenn wir auf den Bildern relativ entspannt aussehen - die Stimmung war gut, wurde hart gesegelt. Mit schräg stehendem Boot und sauber getrimmten Segeln sind wir durch den Trondheimsfrord gepflügt.


Jedenfalls haben wir die Sache klar fuer uns entschieden. Wir haben alle drei Läufe üebberagend gewonnen und sind somit im Viertelfinale :-). Posted by Picasa

Montag, Mai 15, 2006

Trip an die Kueste

Mit kleinerer Verspätung sind hier die Bilder vom letzten Wochenende.....

Ich bin mit dem Auto in Richtung Küste aufgebrochen. letztlich wurde eine kleine (ca 300 km) Rundtour draus.


Zuerst ging es mit der Fähre über den Trondheimsfjord.

Und dann durch die Halbinsel Fossen zur stark zerklüftetenKüste. Diese hat mich sehr an die Lofoten erinnert. Tiefe Schluchten und steil aus dem Meer herausragende Felsen. Die Berge sind aber nicht so hoch wie auf den Lofoten.


Leider war das Wetter nicht so toll. Es wehte ein rauer Wind und ab und zu gab es eine kleine Dusche von oben.


Natürlich findet man auch hier Lachszuchtanlagen (in der Mitte des Fjordes).








Zurück bin ich dann durch das "Stordalen" gefahren. Ein einsames verlassenes Tal auf den ca. 100 km Schotterstrasse kommt man nur an drei Gehöften vorbei.

Letztlich kommt man dann bei Steinkjer wieder auf die E6, und nach 1,5 h ist man wieder in Trondheim.

Montag, Mai 08, 2006

På hytta Mortenskåten

Und wieder ist ein super Wochenende vorbei. Seit Freitag herrschen hier sommerliche Temperaturen und man kommt echt ins schwitzen. Trotz allem haben wir uns für eine Hytta-Tour noch einmal auf unsere Ski geschwungen. Ganz so einfach war das allerdings nicht mehr. Für Ski war stellenweise viel zu wenig Schnee, um aber nur zu Fuß zu gehen, war es dann doch noch zu viel Schnee. Außerdem versank man, da wo kein Schnee mehr lag, tief im Sumpf. Also haben wir pausenlos Ski dran und ab machen müssen.





Es ging auf die Mortenskåten, eine sehr kleine einfach Hütte, die eigentlich einem Maulwurfshügel ähnlicher ist, als einer Hütte.





Da es so herrlich warm war, vermissten wir dringend eine Sitzgelegenheit vor der Hütte. Also haben wir uns mit dem bescheidenen Werkzeug, dass wir zur Verfügung hatten (Säge, Beil, Taschenmesser, Hammer und Nägel), eine Bank gebaut. Man beachte: den Stamm der als Sitzauflage diehnt haben wir selbst gespalten! Ist doch gut geworden, oder?





Ansonsten waren wir noch Ski fahren und wandern, beides im T-Shirt und hochgekrempelten Hosen ;-).









Und da es Sonntagabend immer noch so schön war, sind wir noch einmal losgezogen, um am Fjord zu grillen. Herrlich warm bis spät abends und die Sonne geht hier erst ca. 22 Uhr unter.



Ja, nun fährt die Martina leider wieder nach Dresden und Martin muss jetzt erst einmal eine Weile alleine auskommen. Keiner mehr zum Essen machen, putzen, Wäsche waschen, Bier holen..... ;-)


Freitag, Mai 05, 2006

Grillen am Trondheimfjord



Die Grillsaison hat nun auch in Trondheim begonnen! Gestern war es herrlich warm, so dass wir den Abend gleich zum angrillen nutzten. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen war gesamt Trondheim wortwörtlich aus dem Häuschen. Alle trieben sich irgendwie draußen herum. Auf dem Weg von der Uni stieg mir permanent der Duft von Gegrilltem in die Nase. Und heute scheint die Sonne schon wieder genauso! Posted by Picasa

Dienstag, Mai 02, 2006

På hytta Hognabu

Das war ein traumhaftes verlängertes Wochenende. Dank freiem 1. Mai ging es für 3 Tage auf Hytta-Tour. Ziel war die Hognabu, wo wir vor ungefähr 2 ½ Jahren schon einmal 3 Tage im Schneesturm zugebracht hatten. Diesmal gab es aber pünktlich zur Ankunft an der Hütte strahlenden Sonnenschein und wir konnten gemütlich nur im Pullover vor der Hütte Mittag essen.








Den Nachmittag verbrachten wir mit rumgammeln, Sonne tanken, Schneeschaufeln und Hütte gemütlich einrichten. Da sich Martin noch nicht so ganz von seiner Erkältung erholt hatte, wollten wir es den ersten Tag nicht gleich übertreiben.



Den nächsten Morgen ging es aber los und zwar auf den Ruten (1179m). Natürlich schien wieder herrlich die Sonne.




Auf dem Gipfel hat man davon allerdings nicht mehr viel gemerkt, da so extremer Sturm war. Ich hatte Angst dass es mich wegweht, Skifahren ging zumindest schon ohne abzuschieben. Wer auf einen so hohen Berg steigt, muss natürlich auch irgendwie wieder runter und das war bei der Steilheit mit Langlaufskiern gar nicht so einfach. Im Schnee sahen wir Spuren von Norwegern, die dort mit Langläufern fast senkrechte Hänge runter gefahren sind und Kurven im Schnee hinterlassen haben, als ob sie da mit Abfahrtsskiern runter sind. Ganz so einfach war das bei uns dann nicht, aber dank Sonne war der Schnee mittlerweile recht tief und auch der Wind hat schön gebremst.



An der Hütte angekommen, verbrachten wir den restlichen Nachmittag wie auch schon den letzten mit rumgammeln und diesmal haben wir noch leckere Waffeln gemacht. Montagmorgen lies die Sonne nicht mehr ganz so viel von sich sehen und der Wind hatte sogar noch zugenommen. Aber unseren Plan die Melshogna (1026m) zu besteigen setzten wir trotzdem um, auch wenn es das obere Stück äußerst ungemütlich war und wir es auch nicht ganz bis auf den Gipfel schafften, da der Wind einfach zu stark war.






Wir haben danach noch gemütlich Mittag in der Hütte gegessen und dann wurde zusammengepackt und es ging zurück. Der ganze Sonnenschein hatte natürlich nicht nur Vorteile, leider ist in den drei Tagen dadurch auch sehr viel Schnee getaut. Wir mussten jetzt Seen und Flüsse umgehen, anstelle einfach drüber zu fahren und das letzte Stück mussten wir die Skier sogar tragen.