





Den Nachmittag verbrachten wir mit rumgammeln, Sonne tanken, Schneeschaufeln und Hütte gemütlich einrichten. Da sich Martin noch nicht so ganz von seiner Erkältung erholt hatte, wollten wir es den ersten Tag nicht gleich übertreiben.

Den nächsten Morgen ging es aber los und zwar auf den Ruten (1179m). Natürlich schien wieder herrlich die Sonne.


Auf dem Gipfel hat man davon allerdings nicht mehr viel gemerkt, da so extremer Sturm war. Ich hatte Angst dass es mich wegweht, Skifahren ging zumindest schon ohne abzuschieben. Wer auf einen so hohen Berg steigt, muss natürlich auch irgendwie wieder runter und das war bei der Steilheit mit Langlaufskiern gar nicht so einfach. Im Schnee sahen wir Spuren von Norwegern, die dort mit Langläufern fast senkrechte Hänge runter gefahren sind und Kurven im Schnee hinterlassen haben, als ob sie da mit Abfahrtsskiern runter sind. Ganz so einfach war das bei uns dann nicht, aber dank Sonne war der Schnee mittlerweile recht tief und auch der Wind hat schön gebremst.

An der Hütte angekommen, verbrachten wir den restlichen Nachmittag wie auch schon den letzten mit rumgammeln und diesmal haben wir noch leckere Waffeln gemacht. Montagmorgen lies die Sonne nicht mehr ganz so viel von sich sehen und der Wind hatte sogar noch zugenommen. Aber unseren Plan die Melshogna (1026m) zu besteigen setzten wir trotzdem um, auch wenn es das obere Stück äußerst ungemütlich war und wir es auch nicht ganz bis auf den Gipfel schafften, da der Wind einfach zu stark war.


Wir haben danach noch gemütlich Mittag in der Hütte gegessen und dann wurde zusammengepackt und es ging zurück. Der ganze Sonnenschein hatte natürlich nicht nur Vorteile, leider ist in den drei Tagen dadurch auch sehr viel Schnee getaut. Wir mussten jetzt Seen und Flüsse umgehen, anstelle einfach drüber zu fahren und das letzte Stück mussten wir die Skier sogar tragen.




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