Dienstag, Dezember 04, 2012

Anziehen für den Arbeitsweg

.. welcher aus 5min Radfahren besteht:

Und hier der Wetterbericht für die nächsten Tage:

Sonntag, November 18, 2012

Samstag, November 10, 2012

Herbstferien

Die zweite Urlaubswoche ging es nun zurück in den Herbst. An der Küste war der Schnee schon wieder komplett weggetaut. Zuerst hatten wir zwei Nächte in Selje auf einem Campingplatz eine Hütte. Von dort unternahmen wir Ausflüge ans Westkapp und Sandbuchten in der Nähe. Da uns die Hütte aber nicht sehr gefiel (wir waren etwas von der letzten verwöhnt), zogen wir dann noch einmal weiter nach Süden nach Bryggja. Von dort war es auch kürzer nach Vågsøy, wo wir uns noch einiges ansehen wollten.

Blick vom Westkapp nach Süden ...

... und nach Norden.

Fahrt nach Hoddevika.

Schöner Sandstrand in Hoddevika, nur etwas kalt um lange zu verweilen.

Aber den Surfern war es trotzdem nicht zu kalt.

Von Ervika unternahmen wir einen kleinen Spaziergang auf die Klippe Hovden. Bei Windstille konnten wir dort so richtig die Sonne genießen.

Mal andere Wegelagerer als hier in Trøndelag.

Dann wollten wir uns mal noch eine etwas andere DNT-Hütte anschauen, und zwar den Leuchtturm Skongenes. Die Enttäuschung war allerdings groß, als nach einer doch recht anstrengenden Wanderung der DNT-Schlüssel nicht passte :-(

Den Kannestein, das Wahrzeichen von Måløy, mussten wir uns natürlich auch ansehen.

Und zum Schluss noch Kråkenes Fyr mit ordentlichem Wind.

Im Hintergrund sieht man hier das Westkapp, wo es mittlerweile schon wieder geschneit hatte. 
Nach Hause gönnten wir uns eine Fahrt mit der Hurtigrute. So sparten wir uns die anstrengende Autofahrt mit den Kindern und konnten noch einmal gemütliche 24h auf dem Schiff verbringen.

Samstag, November 03, 2012

Winterferien

Unser schon lange geplante Herbsturlaub in die Sunnmørsalpen verwandelte sich ganz kurzfristig in Winterferien. Schon in Trondheim schneite es ordentlich und die lange Autofahrt wurde durch noch nicht geräumte Straßen sehr anstrengend. So freuten wir uns immer auf die vielen Fährfahrten. Im Standaldalen angekommen, war die Freude auch sehr groß. Die Hütte oder eher das Haus war sehr gemütlich und die Gegend auch sehr schön. Das Wetter war größtenteils sehr nett mit uns. Wir wechselten uns zusammen mit Martins Vati und Evi beim Touren gehen und auf die Kinder aufpassen ab. Der halbe Meter Neuschnee reichte noch nicht so ganz für Skitouren, so dass wir ausgiebig die Schneeschuhe testeten. Wusste gar nicht, dass das auch recht viel Spaß machen kann.

Unsere Hütte ist die dritte von links.

Morgenstimmung

Die Standalhütte gleich nebenan.

Sicht bis zum Hjorundfjord.


Aussicht bis nach Ålesund und das offene Meer vom Sylvkallen.

Spaß auf dem Eis.

Nachmittagsbeschäftigung direkt neben der Hütte.

Den letzten Tag fuhren wir noch ins Aquarium nach Ålesund. Dieses war zwar nicht sehr groß, aber sehr schön gemacht und wir konnten problemlos den ganzen Tag da verbringen. Besonders schön war ein riesiges Becken mit Dorschen, Seelachsen und anderen heimischen Fischen:


Im Anschluss ging es für Martins Vati nach Hause und wir fuhren für eine weitere Woche etwas weiter südlich an die Küste.

Sonntag, September 30, 2012

Veddugnad auf Vekvessætra

Nach dem Erfolg von letztem Jahr, sollte es dieses Jahr wieder auf einen Familien-Holzeinsatz nach Vekvessætra gehen. Außerdem ist dies jetzt im Herbst gerade mal wieder die einzigste Möglichkeit auf unsere Lieblingshütte zu fahren. Diesmal waren wir richtig viele, 13 Erwachsene und 10 Kinder. Da wurde der Holzstapel noch größer und die Aussicht auf die Berge um so besser. Mit dem Wetter hatten wir wieder sehr viel Glück und die Herbstfarben waren mit blauem Himmel und Sonnenschein einfach herrlich.
 
Morgenstimmung

Sonntag früh lag dann etwas Neuschnee auf den Bergen.

Montag, September 24, 2012

Guttetur ins Hellagsfjell

Mit meinem guten Freund Maik bin ich (Martin) über ein verlängertes Wochenende in das Helagsfjell aufgebrochen. Ich hatte mir Freitag und Montag frei genommen, somit hatten wir 4 Tage für unsere kleine Expedition abseits der Zivilisation.


View 2012_Helagsfjellet in a larger map

Tag 1 (21.9.)


Wir sind bis an das nordöstliche Ende des Sylsjøens, ein ca 13km langer Stausee in Schweden gefahren. Schon hier gab es keinen Handyempfang mehr, das sollte sich für die nächsten vier Tage nicht ändern. Wir haben dann bei leichtem Schneefall das Kanu aufgebaut und sind in See gestochen und los gepaddelt. Die Berge um uns herum waren schon recht stark verschneit - Und das Mitte September!



Bei recht kräftigem (Rücken-) Wind ging es gut voran so dass wir nach ca. 4 Stunden paddeln das südliche Ende des Sees erreichten. Nach etwas Suchen hatten wir einen wunderschönen Sandstrand ausgemacht an dem wir unser Lager aufschlugen.


Das Wetter war immer noch recht bescheiden so das wir recht bald in unsere warmen Schlafsäcke krochen

Tag 2 (22.9.)


Die Nacht war bitter kalt und der Boden war gefroren. Aber das Wetter hatte sich gebessert, nur die Gipfel waren noch wolkenverhangen. Trotzdem machten wir uns auf das Helagsfjell (1796m) zu besteigen. Anfänglich kamen wir gut vorann und die Sonne lachte.



Nach einer kleinen Pause stiegen wir in den Gipfelhang ein, leider war dieser noch immer wolkenverhangen und der Schnee wurde immer tiefer....

 
Nach einiger Quälerei haben wir es dann doch noch auf den Gipfel geschafft - wenn auch ohne Aussicht.
 

Nach einer kurzen Pause ging es wieder hinab zu unserem Base Camp. Nach über 900 Höhenmetern und 16km waren wir ordentlich ausgebrannt und haben den Tag gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen.


Tag 3 (23.9)

Das Wetter wurde immer besser so das wir uns gleich noch einen Berg vornahmen (Maajåelkie 1704m). Bei schönsten Bedingungen und klarer Weitsicht war der Aufstieg ein Kinderspiel.



Nach eine kleinen Pause mit Aussicht über den Sylsjøen erreichten wir den Gipfel und genossen die wunderbare Aussicht.



 
In wärmender Nachmittagssonne stiegen wir hinab zum Zelt. Auch diesen Tag ließen wir gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.

Tag 4 (24.9.)


Wir hatten uns den Wecker gestellt um zeitig aufzustehen. Der Rückweg in die Zivilisation war sehr lang und wir wollten am Nachmittag wieder in Trondheim sein. Die Nacht war wieder bitter kalt, ein Blick aus dem Zelt macht dies deutlich.

Nach einem gemütlichen Frühstück im Zelt bei laufendem Kocher (+20° über Außentemperatur sind locker möglich) packten wir unsere Sachen zusammen und stachen wieder in See. Die Luft war klar, die Sicht nahezu unbegrenzt.







Alles in allem war dies wieder eine wundervolle gelungene Tour, wahrscheinlich eine der besten überhaupt!