Montag, Dezember 11, 2006

Skitour im Dovrefjell

Da wir vor Weihnachten unbedingt noch einmal Ski fahren wollten und sich der Schnee von Trondheim ja leider fernhält, sind wir am Sonntag extra 6 Uhr aufgestanden, um pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Dovrefjell zu sein. Allerdings hatten wir nicht mit komplett vereisten Straßen gerechnet, was die Fahrt zum Abenteuer machte und wesentlich mehr Zeit beanspruchte. Trotzdem waren wir immer noch pünktlich zum Sonnenaufgang 9.30 Uhr auf dem Dovrefjell und haben nur die richtig intensive Himmelfärbung kurz zuvor verpasst. Das Lichtschauspiel war dennoch herrlich! Leider nur von kurzer Dauer, da Wolken aufzogen und gegen Nachmittag begann es zu schneien. Das ist aber dringend nötig, denn selbst auf dem Dovrefjell (~1000m und höher) lag für Dezember viel zu wenig Schnee und man musste noch ordentlich aufpassen, dass man keine Steine mitnimmt. Wir haben es gerade kurz bevor es dunkel wurde zum Auto geschafft, so ca. 15.30 Uhr. Die Tage sind nun ganz schön kurz und man muss sich in seiner Tourenlänge ganz schön einschränken.






Freitag, Dezember 08, 2006

Neuer Versuch "Sonvasskoia"

So, nun gibt es etwas verspätet Bilder vom vergangenen Wochenende. Der Martin hat seine Kamera in einen Wassereimer plumpsen lassen und die musste nun ersteinmal trocknen, eh sie wieder funktionstüchtig war. ;-)
Nachdem wir im Juni schon einmal mit meinen Eltern auf der Sonvasskoia waren, wollten wir es nun noch einmal probieren, und hofften vorallem auf besseres Wetter! Diesmal mit einem Arbeitskollegen von Martin und Familie. Los ging es schon Freitag abend im Dunkeln, bei fast Vollmond und ... Nieselregen. Wie sollte es anders sein. Samstag ging es wandern, und unser Ziel war einfach nur, etwas weiter zu kommen als im Juni und vielleicht auch auf einen der vielen möglichen Berge ringsrum. Nach 10 Minuten laufen fing es an zu regnen, warum auch nicht, wir wussten ja schon wo es die nächste Möglichkeit zum unterstellen gibt ... eine kleine Hütte an einem Bergsee. Irgendwann lies es zum Glück nach und am Horizont tauchte schon die Sonne auf, kurz bevor sie dann auch schon wieder hinter den Bergen verschwand. So haben wir es dann doch noch auf den erstbesten Hügel geschafft!


Sonntag starteten wir bei strahlend blauem Himmel mit den Kanus. Der blaue Himmel war zwar ganz schön, nützte aber nicht so wirklich viel, da die Sonne es aufgrund der "hohen" Berge sowieso nicht bis zum See geschafft hat. Trotzdem bot der See, diesmal glatt wie ein Spiegel, herrliche Spiegelungen der Berge ringsrum. Aufgewärmt wurde sich dann halt am Feuerchen und nicht in der Sonne.





Sonntag, November 26, 2006

Sonntagstour auf das Jervfjellet (504 moh)

Bei herrlichstem Wetter machten wir eine Wanderung auf das Jervfjellet nicht weit von Trondheim, genaugenommen südlich vom Jonsvatnet (für die, die sich hier auskennen). Da es wieder querfeldein ging und sich auch noch einige restliche Schneefelder im Weg befanden, dauerte die auf der Karte eigentlich recht kurz aussehende Tour doch recht lange. Aber das war bei dem schönen Wetter kein Problem.



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Samstag, November 25, 2006

Weihnachtsfeier

Zur Weihnachtsfeier von Martins Firma war richtig ordentlich anziehen angesagt! Hier ein etwas seltenes Bild: Martin im Anzug! Die Badelatschen hat er dann natürlich noch gegen ordentliche Schuhe getauscht ;-)

Montag, November 20, 2006

Auf der Nicokoia

Unsere erste Hüttentour mit Skiern diesen Winter! Da konnte ich gleich richtig gut meine neuen Ski ausprobieren, am Freitag erst frisch gekauft. Und es fährt sich tausendmal besser als die alten dünnen wackeligen Loipen-Ski! Stahlkanten und etwas breitere Ski sind hier in Norwegen einfach traumhaft und sparen erheblich Kräfte.

Auf ging's. Man beachte die Schattenlänge zum Sonnenhöchststand um 12.30 Uhr! Dafür gibt es aber den ganzen Tag herrliche Lichtstimmungen, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang wechseln sich mittags einfach ab.

Picknick natürlich wieder mit Feuerchen. Haben es zuvor ohne versucht, aber da ist man in kürzester Zeit total durchgefroren, obwohl das Thermometer an der Hütte sogar reichlich 0°C anzeigte.

Sonntag, November 12, 2006

Die Erste Skitour!!!

Endlich war es soweit. Wir (zwei Arbeitskollegen: Claudia und Volker und ich) haben uns heute früh zeitig nach Rundvollen / Schweden aufgemacht. Das ist nur 1.5 h von Trondheim und dort liegt schon jede Menge Schnee.

Alleine in weiter Flur haben wir abenteuerliche Brücken über wilde Fluesse überquert ...



Und bei angfänglich traumhafen Wetter eine richtig schoene Skitour gemacht.


Kurz nachdem wir den Gipfel erreichten brach ein mittlerer Schneesturm herein, der uns zurueck zum Auto trieb...


Sonntag, November 05, 2006

Spaziergang an der Küste

Eigentlich wollten wir ja Skifahren, aber der Schnee war schon wieder ganz schön pappig geworden. Also beschlossen wir Richtung Küste auf die Agdenes-Halbinsel zu fahren. Es war typisches Herbstwetter - grau, kalt, regnerisch und Sturm. Während einer kleinen Wanderung wurden wir fast weggeweht.

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Samstag, November 04, 2006

Winterreif(en)

Haben uns jetzt Winterreifen mit Spikes für's Fahrrad zugelegt! Die "kleben" förmlich auf dem Eis.

Donnerstag, November 02, 2006

Schnee, Schnee, Schnee ..... :-)

Es schneit und schneit und schneit ... und zwischendurch hat man mal ein paar kurze Momente mit schönem Sonnenschein. Das hab ich (Martina ;-) gleich für einen kurzen Spaziergang am Fjord genutzt. Ist schon komisch, wenn man so im Sonnenschein durch den Schnee stapft und man aber gleichzeitig Möwen kreischen hört und den Geruch vom Meer in der Nase hat. Leider soll es heute abend mit regnen anfangen ...

Sonntag, Oktober 29, 2006

Wie wir kläglich am Vassfjellet scheiterten ….

Jaja, Trondheims „Hausberg“ hat es scheinbar wirklich in sich. Nachdem Martin nun schon zweimal mit dem Fahrrad scheiterte den Gipfel des Vassfjellets zu erreichen, wollten wir es heute einmal zu Fuss versuchen. Mit Ingjerd und Halvor machten wir uns tatenfreudig auf. Wir hatten zwar mit etwas Schnee gerechnet, aber schon nach einer halben Stunde wandern steckten wir knietief drin. Und der Schnee war alles Neuschnee aus den letzten drei Tagen. Das war auf Dauer ganz schön anstrengend, zumal es auch häufiger fast Hüfttief wurde. Anfangs lösten wir das Problem indem wir uns mit spuren abwechselten. Irgendwann konnten wir aber einfach nicht mehr und langsam wurde auch die Zeit knapp, da es ja dank Zeitumstellung nun schon 17 Uhr dunkel wird. Also brachen wir das ganze ca. 100 m unter dem Gipfel ab und machten Picknick. Nach norwegischem Brauch ganz gemütlich mit Feuerchen. Der Abstieg war dann noch mal fast genauso anstrengend. Dann fielen wir nach 6 Stunden Schneestapfen halb tot ins Auto. Jetzt sind die nächsten Monate wieder dringend Skier gefragt!




Damit war der Tag aber noch nicht zu Ende. Danach ging es noch lecker Essen zu ein paar Freunden von Ingjerd und Halvor. Wir vier sind dabei fast auf den Stühlen eingeschlafen. Weiterer Bonuspunkt für diesen Tag ist, dass wir fast die ganze Zeit norwegisch geredet haben!

Und es schneit weiter! Hier auf Fjordhöhe wird es auch langsam weiß.

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Freitag, Oktober 27, 2006

Es schneit!!!

Haben Marika heute früh wieder zum Flughafen geschafft und dabei ging es durch herrliche Winterlandschaft mit schon recht viel Schnee! Ab ca. 50 m über Fjordniveau ist es weiß. Wenn ich zu Hause aus dem Fenster schaue, gibt es leider nur häßlichen Schneeregen.

Mittwoch, Oktober 25, 2006

Mal wieder auf Hüttentour

Der nächste Ausflug war die obligatorische Hüttentour, zu der hier jeder Besucher einmal verpflichtet wird. Es ging auf die Iglbu. Langsam haben wir nicht mehr so viel Auswahl an neuen Hütten.

Das Wetter war wieder einmal nicht so nett zu uns. Aber Marika war natürlich froh so wieder um eine größere Wanderung drum rum zu kommen. Also machten wir nur eine kleinere Tour im Nieselregen, die restliche Zeit verbrachten wir auf der Hütte mit essen, schnitzen, Holz hacken, Pilze sammeln (es gab tatsächlich noch einige Pfifferlinge), Spiele spielen, lesen … man findet immer eine Beschäftigung und es wird nie langweilig.

Pünktlich zur Abreise war natürlich wieder super Wetter. Nach einer kalten Nacht mit Nachfrost, war nach dem verschwinden des Morgennebels tatsächlich strahlend blauer Himmel.

Sonntag, Oktober 22, 2006

Sightseeing-Tour

Endlich ist Martina mal wieder in Trondheim! Da wird auch gleich die Seite mal aktualisiert. Marika, Martins Schwester, ist auch mitgekommen und verbringt ihre Herbstferien hier. Und da Martin dieses Jahr bisher kaum Urlaub hatte, hat er sich mal ein paar Tage frei genommen und wir haben zwei kleine Touren unternommen.

Als erstes haben wir Touristen gespielt und sind ein paar im Sommer überlaufene Sehenswürdigkeiten abgefahren. Von Trondheim ging es auf direktem Wege an die Küste nach Kristiansund und an den Atlanterhavsveien.


Wir übernachteten in einer herrlichen Hütte direkt am Meer, aus der wir nachts die Nordlichter beobachten konnten. Der Vermieter brachten uns frisch gefangenen Fisch, war aber viel zu viel und wir haben uns nur eine Scholle schmecken lassen.

Den nächsten Tag mieteten wir uns ein Motorboot und haben uns die krassen Brückenkonstruktionen mal aus einer anderen Perspektive angesehen. Zwischen den ganzen Schären durchzufahren hat richtig Spaß gemacht, vor allem Martin und Marika hatten sichtlich Spaß am „rumgasen“. Wir konnten außerdem einen Seeadler beobachten, wie er einen Fisch aus dem Wasser fängt und wie eine neugierige Robbe unser Boot beobachtete.

Weiter ging es dann nach Molde auf den Aussichtspunkt „Varden“. Der Blick auf die Romsdaler Alpen war grandios.

Übernachtet haben wir wieder in einer Hütte direkt unterhalb der bei Kletteren bekannten „Trollveggen“ im Romsdalen (über 1000m senkrechte Felswände). Leider konnten wir nur kurz vor dem Sonnenuntergang noch einen Blick draufwerfen, den nächsten morgen war so dichter Nebel das man gar nix sah. Die Ausleihe der Hütte war mal wieder typisch „norwegisch“. Ein total verlassener Campingplatz, aber immerhin eine Telefonnummer am Rezeptionshäuschen. Telefonisch wurde uns erklärt, wo der Schlüssel liegt und das Geld sollten wir in den Briefkasten stecken. ;-) So was geht echt nur in Norwegen. Den nächsten Tag ging es über die Trollstigen nach Geiranger. Wie schon gesagt, war leider total mieses Wetter. Es nieselte und man sah gar nix.

Nur auf dem Pass kam mal kurz die Sonne raus und uns bot sich ein wunderschönes Wolkenschauspiel. Am Geirangerfjord genau dasselbe. Marika hat sich natürlich gefreut, da sie so um die geplante Wanderung drumrum kam.

Über ein paar Pässe ging es dann nach Lom. Wir wollten uns eigentlich die Stabkirche dort anschauen, aber natürlich hat in der Nebensaison hier nichts mehr geöffnet. Dann weiter auf die E6 und übers Dovrefjell zurück nach Trondheim. Auf dem Dovrefjell lag nun doch schon etwas Schnee, wir hatten mit viel mehr gerechnet. Ende Oktober hatten wir vor drei Jahren schon einmal ordentlich Schneesturm in Norwegen.