Freitag, Februar 29, 2008

Mal wieder ein Bild vom Reiten


Ich mit Vinni. So langsam haben wir uns auch aneinander gewöhnt. Sie ist schon wesentlich ruhiger geworden. Auch der dicke Isländer, Foldig, von Martin macht sich. Er hat es neulich schon den halben Hang im Galopp geschafft, statt der anfänglichen 10m. Noch ein bisschen Training und dann werden wir im Sommer sicher auch größere Touren unternehmen können.

Sonntag, Februar 24, 2008

Frühlingsspaziergang am Fjord

Ja, auch in Trondheim sieht es schon etwas nach Frühling aus!

Der Martin war den gesamten Samstag auf der Junggesellen- abschiedsparty von einem Freund von uns. Es war recht schönes Wetter, so dass ich keine Lust hatte den ganzen Tag drin zu sitzen und meine norwegisch Hausaufgaben zu machen :-( Also machte ich mich gleich von zu Hause auf an den Fjord. Es hatte echt schon etwas frühlingshaftes ... viele Familien waren unterwegs, Kinder spielten am Fjord, und auch die ersten Anzeichen von Frühling in der Vegetation waren da. Nur die teilweise recht eisigen Wege zeigten, dass der Winter noch nicht vorbei ist.





Sonntag, Februar 10, 2008

Und wieder ein Wochenende auf Skiern ...

Der Wetterbericht war super fürs Wochenende, also mussten wir auf eine Hütte ... und nicht nur auf irgendeine sondern auch auf eine mit schönen Tourmöglichkeiten und außerdem etwas höher gelegen, da es recht warm werden sollte. Da ich erst am Donnerstag die Hütte reservieren konnte, war die Auswahl nicht mehr so groß und viel letztendlich auf die Stabburet im Sylane.

Freitag abend hatte Martina noch eine große Feier anlässlich des 150-jährigen Jubiläums vom NGU. Also ging es am Samstag natürlich nicht so sehr zeitig los. Wie es aussah, sollte der Anmarsch auch recht weit werden (14 km), da die Zufahrt im Winter nicht geräumt wird. So zumindest die Informationen, die wir hatten. Als wir allerdings an der Straße parken wollten, war diese doch geräumt. Also zurück bis in den nächsten Ort und dort beim Grundeigentümer den Schlüssel für die Schranke holen und die Wegabgabe bezahlen. Während wir dort warteten leistete uns ein Kater Gesellschaft, der Aufgrund der Frühlingshaften Temperaturen wohl etwas übermütig war.

Mit Schlüssel bewaffnet konnten wir immerhin 8 km den Weg fahren. Dann war er wirklich nicht mehr geräumt und es warteten nocheinmal 6 km auf uns. Diese waren allerdings recht schnell erledigt. Den größtenteil war eine Loipe gespurt und man konnte recht schnell dahin gleiten. Also sind wir noch im hellen an der Hütte angekommen. Nach einem kurzen verspätetem Mittag zog der Martin noch einmal auf den nächstgelegen Berg los. Er musste ja seine neuen Ski austesten. Die Martina blieb in der Hütte und arbeitete an ihrem Vortrag, den sie kommende Woche in Lausanne halten muss.

Die Hütte. Man beachte die Höhe der Eingangstür ungefähr an Martins Ellenbogen. Da ist das Rein- und Rauskommen nicht so einfach.

Und ein Foto von Martins kleiner Gipfeltour am Samstag.

Am Sonntag hatten wir eine etwas größere Tour geplant. Nur leider schien uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Der Tag begann grau und mit Schnee. Trotzdem begaben wir uns auf den Weg, wenn auch nicht sehr motiviert, da man wirklich gar nichts sah. Dazu waren die Schneebedingungen auch nicht sehr schön, sehr eisige Oberfläche und dadurch extrem glatt. Also hoch zu rutscht man nur zurück und runter zu wird man viel zu schnell.

Es dauerte allerdings nicht lange bis sich die ersten blauen Himmelsstückchen zeigten und als wir an der Ramsjøhytta ankamen, schien die Sonne. Die erste Sonne dieses Jahr, die auch mal etwas wärmt!

Ramsjøhytta mit dem Fongen-Massive im Hintergrund.


Auf dem ersten Gipfel, war es so eisig und zugig, das wir beschlossen nicht noch den nächsten zu erklimmen. Am Horizont ballten sich auch schon wieder gefährlich Wolken zusammen. So ging es wieder runter Richtung Ramsjøhytta.


An einem windstillem Plätzchen genossen wir die wärmende Sonne! War wahrscheinlich nur heute mal windstill. Zumindest sehen die Bäume sehr nach heftigem Wind aus.

Der starke Wind hatte die Wolken bald wieder weggeweht und das Wetter wurde immer besser. Wir beschlossen noch einen Umweg zu machen und genossen die schöne Sicht in alle Richtung. Oben und unten noch einmal das Fongen-Massiv.


Blick Richtung Schweden und dem Storsylen.

In der Hütte angekommen, gab es wieder ein leckeres verspätetes Mittag im Warmen. Dann wurde gepackt und saubergemacht. Zurück ging es in herrlichem Sonnenuntergangslich und als wir halb 6 am Auto ankamen war es noch nicht komplett dunkel!



Sonntag, Februar 03, 2008

Tour zur Kvernmovollen

Nun gibt es von diesem Wochenende endlich einmal wieder ein paar Skifahrbilder ;-) Samstag früh haben wir uns mit einer deutschen Praktikantin vom NGU, Sonja, auf den Weg zur Kvernmovollen gemacht. Das erste Hindernis schien die Straße zu sein, die nicht wirklich geräumt aussah. Martin wollte aber unbedingt unser Auto testen und ist einfach mal durch gefahren. Nach 5 Metern wurde es dann zum Glück besser und wir kamen bis zu dem Ausgangspunkt zum Hüttenanmarsch. Das nächste Problem war der Parkplatz ... die Straße war nur so breit wie das Auto und da konnten wir es ja nicht einfach stehen lassen. Also mussten wir uns einen Parkplatz freischaufeln. Dies war gar nicht so schwer, wie wir erst dachten und so konnten wir bald aufbrechen.

Bald stellten sich allerdings die nächsten Probleme heraus. Sonja hatte noch ni zuvor auf Skiern gestanden. Und die Ski, die sie sich geliehen hatte, hatten keine Felle. Dazu kam extrem viel Neuschnee und ein sehr steiler Anstieg. Also es ging nicht mit Skiern ohne Felle aufzusteigen, aber leider auch nicht zu Fuss, da sie da Hüfttief im Schnee versank. Das erste Stück quälte sie sich so größtenteils auf allen vieren vorwärts.

Sonja kniet nicht etwa, nein der Schnee ist wirklich so tief. Aber ewig konnte es so nicht gehen ... also haben wir improvisiert und einfach die Ski auf der kompletten Länge mit Glister eingeschmiert und damit ging es dann halbwegs. Wir kamen nun endlich etwas schneller voran und die Hütte war bald in Sicht. Ein Blick auf die Berge, die von den letzten Sonnenstrahlen beleuchtet wurden, wurde uns noch gegönnt. Den Abend haben wir wie immer gemütlich in der Hütte verbracht. Draußen war es sehr kalt, unter -10°C, herrlicher Sternenhimmel und ein paar schwächere Nordlichter.




Sonntagmorgen war es immer noch ungemütlich kalt und dazu kam noch ein sehr starker Wind. Wir starteten ohne Gepäck Richtung dem nächstliegendem Berg, damit Sonja nochmal ein bisschen das Runterfahren üben konnte, bevor es dann mit Rucksack bergab geht. Es war aber dermaßen kalt, dass wir bald wieder umdrehten und gemütlich in der warmen Hütte Mittag aßen, eh wir uns dann wirklich auf den Rückweg machten.