Sonntag, Februar 03, 2008

Tour zur Kvernmovollen

Nun gibt es von diesem Wochenende endlich einmal wieder ein paar Skifahrbilder ;-) Samstag früh haben wir uns mit einer deutschen Praktikantin vom NGU, Sonja, auf den Weg zur Kvernmovollen gemacht. Das erste Hindernis schien die Straße zu sein, die nicht wirklich geräumt aussah. Martin wollte aber unbedingt unser Auto testen und ist einfach mal durch gefahren. Nach 5 Metern wurde es dann zum Glück besser und wir kamen bis zu dem Ausgangspunkt zum Hüttenanmarsch. Das nächste Problem war der Parkplatz ... die Straße war nur so breit wie das Auto und da konnten wir es ja nicht einfach stehen lassen. Also mussten wir uns einen Parkplatz freischaufeln. Dies war gar nicht so schwer, wie wir erst dachten und so konnten wir bald aufbrechen.

Bald stellten sich allerdings die nächsten Probleme heraus. Sonja hatte noch ni zuvor auf Skiern gestanden. Und die Ski, die sie sich geliehen hatte, hatten keine Felle. Dazu kam extrem viel Neuschnee und ein sehr steiler Anstieg. Also es ging nicht mit Skiern ohne Felle aufzusteigen, aber leider auch nicht zu Fuss, da sie da Hüfttief im Schnee versank. Das erste Stück quälte sie sich so größtenteils auf allen vieren vorwärts.

Sonja kniet nicht etwa, nein der Schnee ist wirklich so tief. Aber ewig konnte es so nicht gehen ... also haben wir improvisiert und einfach die Ski auf der kompletten Länge mit Glister eingeschmiert und damit ging es dann halbwegs. Wir kamen nun endlich etwas schneller voran und die Hütte war bald in Sicht. Ein Blick auf die Berge, die von den letzten Sonnenstrahlen beleuchtet wurden, wurde uns noch gegönnt. Den Abend haben wir wie immer gemütlich in der Hütte verbracht. Draußen war es sehr kalt, unter -10°C, herrlicher Sternenhimmel und ein paar schwächere Nordlichter.




Sonntagmorgen war es immer noch ungemütlich kalt und dazu kam noch ein sehr starker Wind. Wir starteten ohne Gepäck Richtung dem nächstliegendem Berg, damit Sonja nochmal ein bisschen das Runterfahren üben konnte, bevor es dann mit Rucksack bergab geht. Es war aber dermaßen kalt, dass wir bald wieder umdrehten und gemütlich in der warmen Hütte Mittag aßen, eh wir uns dann wirklich auf den Rückweg machten.

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