Sonntag, Februar 10, 2008

Und wieder ein Wochenende auf Skiern ...

Der Wetterbericht war super fürs Wochenende, also mussten wir auf eine Hütte ... und nicht nur auf irgendeine sondern auch auf eine mit schönen Tourmöglichkeiten und außerdem etwas höher gelegen, da es recht warm werden sollte. Da ich erst am Donnerstag die Hütte reservieren konnte, war die Auswahl nicht mehr so groß und viel letztendlich auf die Stabburet im Sylane.

Freitag abend hatte Martina noch eine große Feier anlässlich des 150-jährigen Jubiläums vom NGU. Also ging es am Samstag natürlich nicht so sehr zeitig los. Wie es aussah, sollte der Anmarsch auch recht weit werden (14 km), da die Zufahrt im Winter nicht geräumt wird. So zumindest die Informationen, die wir hatten. Als wir allerdings an der Straße parken wollten, war diese doch geräumt. Also zurück bis in den nächsten Ort und dort beim Grundeigentümer den Schlüssel für die Schranke holen und die Wegabgabe bezahlen. Während wir dort warteten leistete uns ein Kater Gesellschaft, der Aufgrund der Frühlingshaften Temperaturen wohl etwas übermütig war.

Mit Schlüssel bewaffnet konnten wir immerhin 8 km den Weg fahren. Dann war er wirklich nicht mehr geräumt und es warteten nocheinmal 6 km auf uns. Diese waren allerdings recht schnell erledigt. Den größtenteil war eine Loipe gespurt und man konnte recht schnell dahin gleiten. Also sind wir noch im hellen an der Hütte angekommen. Nach einem kurzen verspätetem Mittag zog der Martin noch einmal auf den nächstgelegen Berg los. Er musste ja seine neuen Ski austesten. Die Martina blieb in der Hütte und arbeitete an ihrem Vortrag, den sie kommende Woche in Lausanne halten muss.

Die Hütte. Man beachte die Höhe der Eingangstür ungefähr an Martins Ellenbogen. Da ist das Rein- und Rauskommen nicht so einfach.

Und ein Foto von Martins kleiner Gipfeltour am Samstag.

Am Sonntag hatten wir eine etwas größere Tour geplant. Nur leider schien uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Der Tag begann grau und mit Schnee. Trotzdem begaben wir uns auf den Weg, wenn auch nicht sehr motiviert, da man wirklich gar nichts sah. Dazu waren die Schneebedingungen auch nicht sehr schön, sehr eisige Oberfläche und dadurch extrem glatt. Also hoch zu rutscht man nur zurück und runter zu wird man viel zu schnell.

Es dauerte allerdings nicht lange bis sich die ersten blauen Himmelsstückchen zeigten und als wir an der Ramsjøhytta ankamen, schien die Sonne. Die erste Sonne dieses Jahr, die auch mal etwas wärmt!

Ramsjøhytta mit dem Fongen-Massive im Hintergrund.


Auf dem ersten Gipfel, war es so eisig und zugig, das wir beschlossen nicht noch den nächsten zu erklimmen. Am Horizont ballten sich auch schon wieder gefährlich Wolken zusammen. So ging es wieder runter Richtung Ramsjøhytta.


An einem windstillem Plätzchen genossen wir die wärmende Sonne! War wahrscheinlich nur heute mal windstill. Zumindest sehen die Bäume sehr nach heftigem Wind aus.

Der starke Wind hatte die Wolken bald wieder weggeweht und das Wetter wurde immer besser. Wir beschlossen noch einen Umweg zu machen und genossen die schöne Sicht in alle Richtung. Oben und unten noch einmal das Fongen-Massiv.


Blick Richtung Schweden und dem Storsylen.

In der Hütte angekommen, gab es wieder ein leckeres verspätetes Mittag im Warmen. Dann wurde gepackt und saubergemacht. Zurück ging es in herrlichem Sonnenuntergangslich und als wir halb 6 am Auto ankamen war es noch nicht komplett dunkel!



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