Samstag, Oktober 10, 2009

Ski vergessen ...

Ok, die Berge auf der anderen Fjordseite hatten schon weiße Zipfelmützen auf und auch in Trondheim war es die letzte Woche recht kalt. Trotzdem wollten wir an dem einzigen Sonnentag seit einem Monat eine schöne Herbsttour in den Bergen unternehmen. Wir dachten an blauen Himmel, bunte Laubfärbung, vielleicht auch noch ein paar Pilze ...

Freitag abend wurden Rucksäcke gepackt, damit wir Samstag früh zeitig los können. Zeltausrüstung natürlich mit dabei. So ging es Samstag früh mit dem Auto gen Süden (noch mit Sommerreifen, da wir ja nächste Woche leider nicht mit unseren Spike-Winterreifen nach Deutschland fahren können). Wir wollten mal eine neue Gegend kennenlernen, das Fordal, ein Tal das in den Forolhøgna-Nationalpark führt. Die Gegend sah auch sehr schön aus, als wir sie mit dem Auto erreichten. Nur leider wurde es immer weißer und weißer je weiter wir fuhren. Letztendlich mussten wir dann unser Auto noch weit vor dem geplanten Parkplatz parken. Da lag einfach schon zu viel Schnee.

Immer noch guten Mutes, packten wir unsere Rucksäcke auf den Rücken und gingen weiter bergauf Richtung Nyhogna. Das war unser geplantes Ziel, Zelten wollten wir unterhalb im Tal. Schon nach kurzem Weg bereuten wir unsere Ski nicht mit zu haben. Es war wirklich schon mehr als genug Schnee zum Ski fahren und eher zu viel zum laufen.




Trotz der Sonne war es ganz schön kalt. Es wehte ein eisiger Wind. Der Anstieg war etwas steil für die Schneebedingungen, so dass wir auf der Hälfte aufgaben und wieder ins Tal runter gingen.


Natürlich noch ein gemütliches Picknick im Tal, jetzt ohne Wind und angenehmere Temperaturen. Trotzdem beschlossen wir doch noch am Abend nach Trondheim zurück zu fahren. Wir hatten einfach nicht die richtige Ausrüstung mit um bei solchen Bedingungen zu zelten.


Der erste Teil der Rückfahrt wurde noch etwas spannend, mit Sommerreifen (nagut, für deutsche Verhältnisse warens wohl eher Allwetterreifen) ging es recht steil den verschneiten Berg runter. Ging aber alles gut!

Sonntag, Oktober 04, 2009

Sauna einweihen

Vor dem Sommer hatten wir ja mal an der Sauna von der Heinfjordstua mitgearbeitet ... nun war es soweit und diese sollte eingeweiht werden. Obwohl wir nicht so die Saunagänger sind, wollten wir trotzdem daran teilnehmen, zumindest beim feiern, ums Saunagehen haben wir uns dann gedrückt. Um das ganze etwas interessanter zu gestalten, fuhren wir mit dem Auto ans andere Ende des Sees und begaben uns per Kanu zur Hütte. Dafür suchten wir uns natürlich den Tag mit der höchsten Windstärke aus ;-) Im Prinzip war nur eine Richtung über den See möglich, immer genau senkrecht zum Wind und den Wind im Rücken. Und dann fühlte es sich häufig eher wie Surfen als Kanufahren an, wenn man sich gerade auf einem Wellenkamm befand.

Wir sind aber trotzdem, oder gerade wegen dem Wind, sehr schnell vorwärts und konnten so noch ein kleines Päuschen am Lagerfeuer machen.



14 Uhr war Treffpunkt an der Hütte, denn bevor die Sauna in Benutzung treten konnte, musste noch ein Bisschen was gearbeitet werden. Fertig streichen, aufräumen und Baumüll entsorgen.

©Daniel

©Daniel
Und so sieht sie von innen aus.

©Daniel
Viele Leute passen auch rein.

©Daniel

Sonntag Nachmittag begaben wir uns mit dem Kanu wieder auf den Rückweg. Zum Glück hatte der Wind gedreht und wir hatten wieder Rückenwind, allerdings wesentlich schwächer und ohne Wellen.