Samstag, August 13, 2011

Kleinigkeiten

Bevor es auf Reisen geht, mussten wir noch das Haus fertig malen. Angefangen hatten wir das Projekt schon im Juni ... einzelne Panele mussten ausgetauscht werden und alles bekam einen neuen Anstrich. Das ganze zog sich etwas in die Länge, weil alle norwegischen Nachbarn natürlich im Juli im Urlaub sind und nicht arbeiten ;-)

Am Anfang war es schon etwas gruslig ganz oben unter der Dachrinne zu streichen, aber nach einer Weile hat man sich dran gewöhnt ;-)

Martin nutzte einer seiner letzten freien Wochen, um fleißig mit Frida auf Touren zu gehen, wie hier z.B. aufs Vassfjellet:

Am Samstag nachdem wir fertig gepackt hatten, fuhren wir noch einmal eine kleine Runde Kanu auf dem Jonsvatnet.

Sonntag, August 07, 2011

Noch einmal auf Vekvessætra

... und weil es so schön dort ist, setzen wir den 2-Wochen-Rhythmus mit den Besuchen auf Vekvessætra fort. Dies wird wohl aber ersteinmal für eine Weile der letzte Besuch sein. Am 1. September öffnet die Hütte für die Allgemeinheit und dann muss dafür Schlange gestanden werden.

Das Wetter war diesmal allerdings gar nicht gut. Der Samstag ganz veregnet. Wir versuchten trotzdem eine kleine Tour Richtung wolkenverhangene Berge. Pünktlich als wir uns zur Mittagspause niederlassen wollten, fing es an zu regnen. So machten wir uns wieder auf den Rückweg. Nur etwas von den im Weg stehenden Moltebeeren und Pilzen unterbrochen, die wir natürlich nicht stehen lassen konnten ;-)



Donnerstag, August 04, 2011

Ein Wochenende in den Bergen

Wir planten mal wieder ein richtiges Wochenende in den Bergen. Dazu machten wir uns schon am Freitag voll beladen auf den Weg. Zuerst ging es mit dem Auto bis ins Vinddøldalen. Da man dort nicht sehr weit rein fahren darf, hatten wir die Fahrräder auf dem Dach. So wurde umgeladen und nun ging es noch ~8km mit dem Fahrrad weiter, so lange bis der Weg nicht mehr fahrbar war. Danach versuchten wir es noch ein Stückchen ohne Räder, aber wir waren beide ganz schön müde und spät war es mittlerweile auch schon.

So suchten wir uns den erstbesten Lagerplatz, der sich dann gar nicht als so schlecht heraus stellte. Ursprünglich wollten wir ja bis an die Baumgrenze kommen, aber irgendwie war die in diesem Tal viel höher als sonst. Aber einen großen Vorteil hatte unser Lagerplatz: massig Heidelbeeren!

Am Samstag war eigentlich schönes Wetter gemeldet. Früh morgens hingen die Wolken allerdings sehr tief. Mit der festen Überzeugung, dass es noch aufziehen wird oder wir zumindest über die "tiefhängenden" Wolken drüber raus kommen, machten wir uns auf den Weg zur Snota.

Am Vassdalsvatnet konnten wir uns erst einmal mit Moltebeeren stärken, ehe es dann steil den Berg hoch ging.

Beim Aufstieg kamen wir nun mitten in die Wolken und dadurch war wohl die Wegwahl durch ein großes Blockfeld nicht ganz optimal und ganz schön anstrengend.

Oben auf dem Rücken angekommen, sah es nicht unbdingt besser aus. Nach einer Pause liefen wir noch ein Stück weiter, aber dann beschlossen wir, dass das wohl nichts wird mit dem Wetter. Und drehten um. Runter ging es nun auf der anderen Seite, was nicht unbedingt einfacher war. Viele Steilstufen zwangen uns zu einigen Umwegen und wir brauchten ewig runter.

Eine kleine Lücke in den Wolken genehmigt uns einen Blick ins Vinddøldalen:

Und hier noch einmal das ganze Tal ohne Wolken:


Am Sonntag machten wir uns dann nur ganz gemütlich auf den Rückweg, da das Wetter leider immer noch genauso aussah und von der vorhergesagten Sonne leider nichts in Sicht war. Auf dem Weg konnten wir noch einige Moltebeeren und Pilze sammeln.

Am Auto angekommen, kam tatsächlich doch noch die Sonne raus und genehmigte uns noch einen schönen Rückblick ins Tal:

Auf der Fahrt noch ein kurzer Stopp an einem Wasserfall:



Und schon wieder auf der Vekvessætra

Alle zwei Wochen geht es nun auf die Vekvessætra. Diesmal war Martinas Mutti zu Besuch und außerdem nicht so schönes Wetter gemeldet, so dass wir ein gemütliches Wochenende auf einer Hütte verbringen wollten. Und dazu ist die Alm wohl sehr gut geeignet. Martin war in der Zeit auf Hitra mit zwei Kumpels angeln.

Das Wetter war dann sogar viel besser als angesagt, so konnten wir auch ein paar kleine Spaziergänge in der Nähe machen. Es gab viele Pilze, Beeren leider aber nur wenige. Am Sonntag war es uns dann zum Wandern sogar zu warm. Ein paar Kleinigkeiten an der Hütte wurden auch noch erledigt, ansonsten machten wir es uns recht gemütlich und spielten viel mit den Kindern.


Abendessen gab es lecker auf dem Feuer zubereitet.


Die Woche danach war ganz nettes Wetter. Das haben wir für einen kleinen Nachmittags-Familien-Ausflug mit der Kutsche genutzt: