Mittwoch, November 21, 2007

Dugnad på Rindalsløa

... Arbeitseinsatz auf der Rindalsløa. Auf den zahlreichen Unihütten gibt es immer irgendwas zu reparieren, aber nie genügend Leute die dies machen. Also haben wir uns einmal aufgerafft einen Arbeitseinsatz zu machen. eine Belohnung gibt es dafür natürlich auch. Und zwar kann man einmal eine Hütte eher buchen, als die anderen. Und das könnte sehr praktisch sein, wenn wir Sylvester auf eine bestimmte Hütte wollen.
Also, unser Ziel war es das Klohäusschen auf der Rindalsløa zu reparieren ... Natürlich hatten wir etwas mehr Gepäck als sonst mit dem Baumaterial. Um dies nicht alles schleppen zu müssen, haben wir uns von Freunden eine Pulka ausgeliehen und das Gepäck hochgezogen. Was allerdings auch nicht sehr einfach war ... steile Berge sind ganz schön anstrengend und die Pulka will nicht immer dort lang, wo wir es eigentlich wollen.



An der Hütte angekommen, mussten wir feststellen, dass nicht nur das Dach kaputt war, sondern eigentlich das gesamte Klohäusschen kurz vorm zusammenfallen war. Alles Holz war morsch und man konnte unmöglich noch einmal die alten Stämme zusammennageln. Also haben wir das Klo fast komplett abgerissen und neue Bäume gefällt.

Zum Transport der Bäume hätte ich mir aber die Kira her gewünscht. Alleine ging das gar nicht zu ziehen, nur mit vereinten Kräften und da kamen wir uns, wie um ein Jahrhundert zurück versetzt vor.





Fertig waren wir dann erst Sonntagabend im Dunkeln nach zwei harten Arbeitstagen. Allerdings haben wir noch ein paar morsche Stämme da gelassen, um es komplett neu zu bauen,war einfach nicht die Zeit. Die letzten Handgriffen wurden mit Stirnlampe gemacht und zurück zum Auto ging es auch im Dunkeln mit Stirnlampe.

Trotz dass es ein recht anstrengendes Wochenende war, hat es Spaß gemacht mal ein bissl rumwerkeln zu können. Und es war auch interessant, mit wie wenig Material man eigentlich auskommt.

Samstag, November 10, 2007

Schnee!!!! und erstes mal Skifahren diesen Winter

Seit gestern hat es in Trondheim ordentlich geschneit und heute früh war es auch vor unserem Haus schön weiß. In den Bergen rings um Trondheim kam auch der ganze Regen in der vergangenen Woche schon als Schnee runter. Also kramten wir das ganze Skizeug aus den hintersten Ecken raus und machten uns auf Richtung Jonsvatnet. Die Straßen waren noch nicht geräumt, dies kann am Wochenende immer etwas länger dauern, und wir genossen so die Vorteile unseres Allrad-Autos. Auf den Parkplatz wären wir mit unserem alten Auto nicht gekommen, aber heute ging es ohne irgendwelche Probleme.

Wir waren uns ja erst nicht sicher, ob der Schnee auch reichen wird, aber es waren schon 30cm Schnee und das reicht für Langläufer dicke. Das einzigste Problem waren Bäche und Sümpfe die noch nicht gefroren waren und man ab und zu durch den Schnee ins Wasser durchsackte.



Sonntag, November 04, 2007

Hüttentour auf die "Holvasgamma"

Auch wenn der Wetterbericht für das Wochenende nicht so berauschend war, beschlossen wir trotzdem auf eine Hütte zu gehen. Diesmal sollte es mal wieder eine Neue sein. Es gibt ja nicht viele, auf denen wir noch nicht waren. Jetzt fehlen uns nur noch 3 Hütten aus dem Uni-Hütten-Netz. Also es ging auf die Holvasgamma nördlich von Trondheim.

Um zur Hütte zu gelangen ging es eigentlich die ganze Zeit durch Sumpf und unsere Gummi-Überstiefel kamen einmal richtig zum Einsatz und wir hatten bis zum Ende trockene Füße ;-) Kurz vor der Hütte mussten wir noch irgendwie einen See oder dessen Zufluss überqueren. Normalerweise soll es dort ein Kanu geben, dieses lag aber nicht dort wo es liegen sollte und war auch wo anders nicht aufzufinden. Der Zufluss des Sees war aufgrund der sehr regnerischen letzten Woche sehr hoch und die Ströumg zu stark. Es war nicht möglich diesen zu passieren. Also blieb uns nur ein kaputtes Ruderboot mit nur einem Ruder. Die eine Seite des Bootes war komplett kaputt und ein großer Riss ging bis an den Boden ... also es lief Wasser rein. Wir haben uns ganz an den Rand gesetzt und haben mit Schieflage, damit so wenig Wasser wie möglich reinläuft, den Zufluss des Sees gequert. Wir hatten etwas mit der starken Strömung zu kämpfen, die uns nicht ganz dort anlanden lies, wo wir wollten. Aber immerhin sind wir trocken rüber gekommen.


In der Hütte erwartete uns die nächste Herausforderung ... es war nur nasses Holz da. Es hat so eine ganze Weile gedauert bis wir die Hütte warm und rauchfrei hatten.

Den nächsten Tag haben wir wie immer erst einmal ein paar Arbeiten an der Hütte gewidmet und versucht etwas trockenes Holz für die nächsten bereit zu stellen. Dann mussten wir noch das kaputte Boot bergen, also wir haben es mit einem anderen Ruderboot ein Stück stromaufwärts gezogen, um eine bessere Ausgangsposition für den Rückweg zu haben. Außerdem versuchten wir noch kurz unser Angelglück. Der See soll angeblich voll mit Fischen sein und es biß auch sehr schnell eine leider zu kleine Forelle an, aber wir hatten nicht genügend Zeit es länger zu versuchen. Die Tage werden schon recht kurz und uns standen noch 3h Rückmarsch bevor.

Auf dem Rückweg kam tatsächlich noch die Sonne raus und lieferte einen sehr farbenfrohen Sonnenuntergang.