Sonntag, Oktober 22, 2006

Sightseeing-Tour

Endlich ist Martina mal wieder in Trondheim! Da wird auch gleich die Seite mal aktualisiert. Marika, Martins Schwester, ist auch mitgekommen und verbringt ihre Herbstferien hier. Und da Martin dieses Jahr bisher kaum Urlaub hatte, hat er sich mal ein paar Tage frei genommen und wir haben zwei kleine Touren unternommen.

Als erstes haben wir Touristen gespielt und sind ein paar im Sommer überlaufene Sehenswürdigkeiten abgefahren. Von Trondheim ging es auf direktem Wege an die Küste nach Kristiansund und an den Atlanterhavsveien.


Wir übernachteten in einer herrlichen Hütte direkt am Meer, aus der wir nachts die Nordlichter beobachten konnten. Der Vermieter brachten uns frisch gefangenen Fisch, war aber viel zu viel und wir haben uns nur eine Scholle schmecken lassen.

Den nächsten Tag mieteten wir uns ein Motorboot und haben uns die krassen Brückenkonstruktionen mal aus einer anderen Perspektive angesehen. Zwischen den ganzen Schären durchzufahren hat richtig Spaß gemacht, vor allem Martin und Marika hatten sichtlich Spaß am „rumgasen“. Wir konnten außerdem einen Seeadler beobachten, wie er einen Fisch aus dem Wasser fängt und wie eine neugierige Robbe unser Boot beobachtete.

Weiter ging es dann nach Molde auf den Aussichtspunkt „Varden“. Der Blick auf die Romsdaler Alpen war grandios.

Übernachtet haben wir wieder in einer Hütte direkt unterhalb der bei Kletteren bekannten „Trollveggen“ im Romsdalen (über 1000m senkrechte Felswände). Leider konnten wir nur kurz vor dem Sonnenuntergang noch einen Blick draufwerfen, den nächsten morgen war so dichter Nebel das man gar nix sah. Die Ausleihe der Hütte war mal wieder typisch „norwegisch“. Ein total verlassener Campingplatz, aber immerhin eine Telefonnummer am Rezeptionshäuschen. Telefonisch wurde uns erklärt, wo der Schlüssel liegt und das Geld sollten wir in den Briefkasten stecken. ;-) So was geht echt nur in Norwegen. Den nächsten Tag ging es über die Trollstigen nach Geiranger. Wie schon gesagt, war leider total mieses Wetter. Es nieselte und man sah gar nix.

Nur auf dem Pass kam mal kurz die Sonne raus und uns bot sich ein wunderschönes Wolkenschauspiel. Am Geirangerfjord genau dasselbe. Marika hat sich natürlich gefreut, da sie so um die geplante Wanderung drumrum kam.

Über ein paar Pässe ging es dann nach Lom. Wir wollten uns eigentlich die Stabkirche dort anschauen, aber natürlich hat in der Nebensaison hier nichts mehr geöffnet. Dann weiter auf die E6 und übers Dovrefjell zurück nach Trondheim. Auf dem Dovrefjell lag nun doch schon etwas Schnee, wir hatten mit viel mehr gerechnet. Ende Oktober hatten wir vor drei Jahren schon einmal ordentlich Schneesturm in Norwegen.

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