Montag, Januar 04, 2010

Sylvestertour 2009/2010 zur Holmsåkoia

Auch dieses Jahr ging es zu Sylvester wieder auf eine Hüttentour in die Norwegischen Berge. Die Wünsche bei der Hüttenwahl waren sehr vielfältig (Sauna, kinderfreundlich, extra Schlafräume ...) also blieben uns gar nicht mehr so viele Hütten zur Wahl. So ging es zur Holmsåkoia ins Tydal, nicht weit von der schwedischen Grenze. Wir waren zu sechst und ein Kind (wir beide, Claudi & Erlend & Fredrik, Egbert & Manja), so hatten wir auf der Hütte, welche für 20 Personen ausgelegt ist, reichlich Platz.





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Wir fuhren erst am 31. Dezember, so dass wir am gleichen Abend gleich Sylvester feiern mussten, was etwas gewöhnungsbedürftig war. Wie immer hielten wir uns mit Mühe und Not bis Mitternacht wach, um dann nach ein paar Wunderkerzen 00:05 Uhr endlich in die Schlafsäcke zu verschwinden.

Freitag weckte uns herrliches Wetter! Die -20°C hielten uns noch nicht von einer kleinen Bergtour ab. Der Schnee war allerdings nicht optimal zum Skifahren. Ein halber Meter Neuschnee und noch keine feste Schneedecke drunter. So sanken wir häufig fast knietief ein und blieben auch an steilen Hängen runterzu stecken. Das störte aber aufgrund des schönen Wetters und der Sicht überhaupt nicht.


Das könnte ungefähr Sonnenhöchststand sein.

Auf einem kleinen Gipfel, den wir als unser Ziel festlegten (als wir oben waren), hielt man es wie immer nicht lange aus. Nur schnell Gipfelfoto und Felle abmachen und runter ging es wieder.

Die langen Abende wurden gemütlich auf der Hütte mit Spielen, Essen ... verbracht. Man musste aber schon ordentlich heizen, um es angenehm warm zu bekommen. Zumal die Temperatur immer weiter sank.



Samstag Morgen zeigte das Thermometer tatsächlich -31°C. BRRRRRRRR! Der Gang zum Klo war nun nicht mehr sehr angenehm, denn schon da drohte einem die Nase einzufrieren. An eine Skitour war nun trotz des herrlichen Wetters nicht mehr zu denken. Wir versuchten es zwar mal, schafften es aber nur eine Stunde an den nahegelegenen See. Dann mussten wir uns erstmal wieder auftauen. Aber so schlimm ist das auch nicht, einen Tag in und nahe der Hütte zu verbringen. Schließlich kamen wir mit Holz sägen und hacken kaum hinterher ... in der Hütte sollte es ja gemütlich warm sein und in der Sauna noch wärmer. Diese schaffte es auf 80°C, also 110° Temperaturunterschied zu draußen!




Skisammlung

Abreise

Sonntag stiegen die Temperaturen schlagartig auf -8°C und es schneite. Es fühlte sich nun richtig warm an, und man konnte sich auch mal kurz draußen aufhalten ohne komplett eingekleidet zu sein. Der Heimweg war so recht angenehm und das Auto schon "vorgewärmt".

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