Sonntag, Februar 08, 2009

Barnas naturverden ...

... übersetzt: Naturwelt für Kinder.
Wir wollten uns mal eine neue Gegend anschauen und zugleich auch auf eine neue Hütte gehen. Da wir die Uni-Hütten nun schon alle kennen, haben wir mal unter den DNT-Hütten (norwegische Äquivalent zum Alpenverein) gesucht. Und da gab es tatsächlich auch ein paar kleinere in Gegenden die wir noch gar nicht kannten, unter anderem 3 Hütten in der "Naturwelt für Kinder". Der Name kommt daher, dass die Abstände vom Parkplatz sowie zwischen den Hütten recht kurz sind. Die Hütten selber sind nach dem Vorbild alter Hütten aus dem Mittelalter gebaut. Richtige Blockhütten, mit einer Feuerstelle in der Mitte und ohne Fenster. Nagut, es gibt jeweils noch einen Raum mit Fenster, normalem Ofen und Kochgelegenheit, an die heutigen Umstände angepasst.

Auch die Landschaft war schön ... alles im Miniaturformat. Recht steile Berge, aber nicht sehr hoch, was es in Norwegen eher selten gibt. Also perfekt für Kinder das Gebiet. Wir sind allerdings nur Erwachsenen begegnet.

Im Sommer startet man von der Heverfallsætra, eine Alm. Im Winter muss man allerdings ein Stückchen weiter gehen.



Hier die Hütte Hevertjørna, wo wir übernachteten.

Samstag kam noch etwas die Sonne raus. So dass wir nach einer kurzen Mittagspause in der Hütte, noch einmal zu einer kleinen Tour aufbrachen.

Viel Schnee lag auf den Bergen allerdings nicht, war alles weggeblasen. Man musste viel die Skier tragen.


Am Sonntag kam wie erwartet Neuschnee mit ganz schlechter Sicht. So machten wir uns nach einem gemütlichen Frühstück wieder auf den Heimweg. Es fuhr sich so gut in dem frischen Pulverschnee, dass wir nach einer reichlichen halben Stunde schon wieder am Auto waren.

Zeitig zurück in Trondheim, begaben wir uns zur Abwechslung mal in die Stadt und in ein Museum. Das Naturwissenschaftsmuseum in Trondheim hat zur Zeit eine Ausstellung über Nansen und die Durchquerung Grönlands, die wir uns schon lange einmal ansehen wollten.

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