Nun schon das dritte Jahr in Folge bekamen wir Sylvester reichlich Besuch. Allerdings war es nun mit 6 Leuten in unserer neuen Wohnung nicht mehr ganz so eng wie die letzten Jahre. Samstag war Anreisetag und am Sonntag ging es bei strahlendem Sonnenschein gleich erst einmal in die Bymarka und auf den Gråkollen zum "einfahren". Nicht jeder ist schließlich so sehr an Ski gewöhnt wie wir ;-)
... Zweie fuhren mit dem Bus, und statt dass wir sie abholen mussten, wurden sie die letzten 15km in die Berge von zwei netten Norwegern mitgenommen. Und noch netter war, dass diese ein Schneemobil mit hatten und eigentlich nicht wussten, was sie damit transportieren sollten. Für dieses Problem hatten wir ganz schnell eine Lösung, als wir unser Auto auspackten:Die ganzen Rucksäcke und eine volle Pulka sollten irgendwie auf die Hütte. Und da kam der leere Anhänger vom Schneemobil doch sehr gelegen. Floh durfte auch noch mit fahren und die restlichen begaben sich auf eine gemütliche Skitour ohne viel Gepäck zur Hütte.
Als wir eine Stunde später an der Hütte ankamen, fanden wir diese schon geheizt und eingeräumt vor. Was für ein Luxus! Den Nachmittag verbrachten wir damit, uns für die nächsten Tage häuslich einzurichten, sämtliche Mäusespuren vom Geschirr zu beseitigen und einer kleinen Skitour über den See. Die Schneebedingungen waren nicht so schön, alles sehr eisig und hart, so dass wir uns Neuschnee wünschten.
Am nächsten Morgen sah das Wetter ganz gut aus und Egbert, Floh, Martin und Martina brachen zu einer etwas größeren Skitour auf. Es ging erst ganz gerade über beide Seen und dann auf den rechten Berg im nächsten Bild, das Storfjell:
Am nächsten Morgen sah das Wetter ganz gut aus und Egbert, Floh, Martin und Martina brachen zu einer etwas größeren Skitour auf. Es ging erst ganz gerade über beide Seen und dann auf den rechten Berg im nächsten Bild, das Storfjell:
Oben angekommen, erhaschten wir gerade noch so die letzten Sonnenstrahlen am Horizont. Ansonsten war es wie immer extrem stürmisch da oben und wir sahen zu dass wir wieder runter kamen.
Die Abfahrt war herrlich. Perfekte Bedingungen für unsere Ski, hier oben war der Schnee auch nicht mehr so eisig wie an der Hütte.
Hier nun ein paar Eindrücke vom Hüttenleben der 5 Tage auf der Sonvasskoia:
Am 31. wollten wir keine große Tour machen, um es abends etwas einfacher mit dem Durchhalten bis Mitternacht zu haben. Außerdem war das Wetter auch nicht sehr verlockend, immer wieder schneite es. Also verbrachten wir den Tag rings um die Hütte mit Rodeln, Schneemann und Igloo bauen, und Ski springen. Am Nachmittag begaben wir uns dann allerdings doch noch auf eine kurze Tour einmal quer über den See und ein Stück auf der anderen Seite hoch.
Die Zeit bis 12 Uhr war dann doch wieder viel zu lange und nicht alle waren noch wach. Schuld daran war der Glühwein ...
Zurück ging es ganz ordentlich in Zweierreihe.


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