Samstag, Januar 31, 2009

Diesmal keine Hüttentour!

Dieses Wochenende wollten wir mal eine Hüttenpause einlegen. Diese Entscheidung viel uns allerdings etwas schwer, da der Wetterbericht super tolles Wetter vorhersagte. Aber Trondheim und Umgebung bei Sonne ist ja auch mal ganz nett, dachten wir uns.

Beide Tage war wirklich strahlend blauer Himmel und kein Wind. So waren auch die -10°C auf dem Thermometer im Schatten nicht wirklich schlimm, da nun die Sonne schon schön wärmt. Und da hat dieses Wochenende auch kein Wind dazwischen gefunkt!

Am Samstag sind wir beide reiten gegangen. Eine schöne Tour entlang des Jonsvatnet. Dabei haben wir gesehen, dass in der Mitte des Jonsvatnet geniales Eis war und am Rand eigenartige Formationen von Eisschollen gestapelt waren. Dies mussten wir und nach dem Reiten noch einmal genauer ansehen gehen. Und das Schauspiel war so schön und interessant, das wir Ewigkeiten mit Fotos machen und staunen verbrachten. Das erste komische war, das die Eisschollen eigentlich so aussahen als ob dazwischen Wasser war, und nicht unbedingt passierbar.


Aber auch die Stellen dazwischen ergaben nach einer kurzen Inspektion, die uns auf eine Eisdicke von mindestens 10cm rückschließen ließ: Betretbar! Das Eis war so glatt wie ein Spiegel, so glattes Eis habe ich noch nie gesehen und auch völlig klar. Man konnte teilweise bis auf den Grund sehen. War ein komisches Gefühl da drauf zu stehen, da das ganze doch eher nach Wasser und nicht nach Eis aussah. Ein paar Schlittschuhläufer waren auch unterwegs, aber wir konnten leider nur zu kucken, da unsere Schlittschuhe noch in Deutschland liegen.

Teilweise waren die Eisschollen durch den Wind aufgestapelt und schräg gestellt. Dies ergab zusammen mit dem herrlichen Sonnenlicht wunderschöne Motive.





Zwei schräggestellte Eisschollen im Detail.


Und hier das Wunder vom Jonsvatnet: Martin steht auf dem "Wasser" und Martina schwebt!



1 Kommentar:

heijah hat gesagt…

Hej Martina und Martin, wir freuen uns an euren Bildern! Tolle Photos aus dem Eis. Ein bisschen Neid auch, wenn wir den Blick von eurem Balkon sehen. Sind gerade mit Machete und Hammer im Palaeozoikum Mexikos unterwegs, und wünschten uns manchmal ein zugefrorenes Gewässer. Es grüssen mit viel Sonne, M+M