Dienstag, März 11, 2008

Sonnenbaden auf der Fosenkoia

Dies war eines der schönsten Wochenenden überhaupt. Das Wetter war super, vor allem viel besser als der Wetterbericht vorhergesagt hatte und die Hütte auch sehr schön.
Samstag morgen ging es zuerst mit der Fähre über den Fjord und dann nur noch etwas den Berg hinauf zur Fosenkoia. Eine der wenigen Hütten des Unihüttennetzes auf der wir noch nicht waren. Jetzt fehlen uns nur noch zwei Hütten. Mit uns war ein Arbeitskollege von Martin, der Mark, ein Südafrikaner. Viel Ski-Erfahrung hatte er noch nicht, aber er hat sich ganz gut angestellt.



Die Orientierung zur Hütte stellte sich als nicht ganz so einfach heraus. Wir sind der Bequemheit halber etwas zu lange einer Schneemobilspur gefolgt und mussten dadurch ein paar recht steile Täler und Wälder queren.


Wieder in halbwegs gutem Gelände angekommen, erreichten wir die Hütte recht fix und ohne suchen.

Der Tag war noch lang und das Wetter einfach herrlich, so machten wir uns noch einem kurzem Picknick vor der Hütte, wieder auf Richtung nächstgelegenem Berg.



Die Sicht war genial, besonders auf den Fjord und Trondheim.

Runter waren wir natürlich wieder total fix und hatten jede menge Spaß beim Skispringen.






Aber das war auch gut so, denn wir mussten noch etwas trockenes Holz beschaffen um es abends in der Hütte gemütlich zu haben. An der Hütte war leider nichts gesägtes und gehacktes.


Am Sonntag wurde ausgeschlafen und nach einem grauen Tagesanbruch schaffte es die Sonne bald wieder nach draußen und zauberte herrliche Lichtstimmungen hin. Den gesamten Sonntag verbrachten wir mit dem Fällen von toten Bäumen und Holz sägen und hacken, um die schlechte Holzsituation an der Hütte etwas aufzubessern.

Bei der Aussicht und dem Wetter macht auch das arbeiten Spaß!



Martin sein Skistock gab ganz plötzlich und ohne jede Vorwarnung den Geist auf, d.h. er ist einfach zerbrochen. Um irgendwie wieder nach Hause zu kommen hat er etwas improvisiert und es hat super gehalten.




Wir nutzen den Tag so lange wie möglich auf der Hütte und fuhren mit sehr schöner Sonnenuntergangsstimmung zurück. Auch der Rückweg war nicht ganz einfach, trotz das wir einen anderen Weg einschlugen, galt es mehrere bewaldete Steilstufen und Bäche zu überqueren. Das nächste mal werden wir hoffentlich den richtigen Weg finden, zumindest muss er irgendwo zwischen den beiden von uns gewählten Varianten liegen.

2 Kommentare:

Stephan Thiel hat gesagt…

hoene Bilder und Geschichten, ich gucke hier immer wieder gern vorbei. Sag mal das ist nicht Mark Hamilton der vorher am DIAS in Dublin war oder? Ich hatte ihn im September bei einer Konferenz in Barcelona getroffen. Wenn ja dann bestell ihm schoene Gruesse. Euch alles Gute und weiterhin viel Spass in Norwegen!

Gruesse Magda und Stephan

Martin hat gesagt…

... ja das ist der gleiche Mark :-) Die Welt ist ein Dorf. Ich werde es ihm ausrichten....