Aber am Letzten Wochenende haben wir mal wieder eine „richtige“ Tour gemacht. Am Freitagabend sind wir zu viert in Trondheim aufgebrochen und haben uns auf den Weg in Dovrefjell gemacht. Wir haben dann einfach irgendwo am Wegesrand gezeltet.
Am Sonnabend wollten wir eigentlich die Schotterstrasse nach Snøheim fahren. Diese ist aber noch nicht geräumt. Somit mussten wir von der E6 aus mit unserer schweren Tourenausrüstung, Zelt und allem was dazugehört aufbrechen.
Unterwegs haben wir sogar eine kleine Herde Moskusochsen gesehen
Da es mittlerweile schon Mittag war haben wir es nur bis zum Fuße der „Kolla“ (1650m) geschafft. Dort haben wir die Zelte aufgeschlagen und haben am Nachmittag die Kolla bestiegen um danach die abfahrt in herrlichem Firn zu genießen.
Am nächsten morgen sind wir zum Auto zurück und mussten eine böse Überraschung erleben. Die Seitenscheibe war eingeschlagen und zwei kleine zurückgelassene Rucksäcke waren geklaut. In einem ein Laptop, Mobiltelefon und Kreditkarte. „Alle Neune“ sozusagen. Die Stimmung war dementsprechend.
Wie auch immer, nach allen nötigen Telefonaten und Kartensperrrungen haben wir dann doch noch eine kleine Tour unternommen. Von Kongsvoll ging es in Richtung Knutshøin langsam aber stetig bergauf. Da wir aufgrund das aufgebrochenen Autos viel Zeit verloren haben, wurde es nix aus dem Gipfel und wir mussten nach reichlich der hälfte der Strecke wieder umkehren. Nichts desto trotz hatten wir eine traumhafte abfahrt in butterweichen Firn. Einfach klasse!
Dank der freundlichen Angestellten in der Statoil-Tanke in Oppdal, haben wir die Seitenscheibe professionell mit einem stück Plastik und einer ganzen Menge Ducktape reparieren können und sind mit vielen bleibenden Eindrücken wieder zurück nach Trondheim gefahren.
FAZIT: Auch in Norwegen muss man auf seine sieben Sachen aufpassen. Die Zeiten in denen man hier alles offen stehen lassen kann scheinen vorbei zu sein – Leider!


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