Sonntag, November 29, 2009

Sonntagstour in der Brungmarka

Um etwas Adventsstimmung aufkommen zu lassen, ging es in den Schnee. Naja, so viel gibt es zur Zeit leider noch nicht davon. Zumindest zum Skifahren reicht es nicht, aber schön weiß sah es schon aus. Es ging mal in eine unbekannte Ecke der Brungmarka, aufs Brungfjellet (637 m).


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Bei herrlichem Wetter und sehr schönem Licht, war die Wanderung ein wahrer Genuss. Die Sonne steht nun auch Mittags schon sehr tief und man hat die ganze Zeit die schönen warmen Farbtöne.

Natürlich kamen wir auf dem Rückweg nicht um ein Picknick mit Feuerchen drum rum. Da die Zeit schon recht fortgeschritten war, gab es Picknick mit Sonnenuntergang. (der war heute ca 14.50 Uhr) Bis es dann richtig dunkel ist, dauert zum Glück recht lange und wir waren nach einer Stunde recht fixem Heimweges noch bei Licht am Auto.


Zum Kaffeetrinken zu Hause wurde der Stollen angeschnitten und den Schwibbogen haben wir auch aufgestellt. Mehr nicht, da wir ja nächsten Samstag wieder einmal umziehen.

Freitag, November 13, 2009

Årets aller siste kanutur

Die nun wirklich definitiv aller letzte Kanutour für diese Jahr ging zur Holvassgamma. Das Wetter war noch einmal richtig gut. Also haben wir uns entschieden, doch noch einmal mit dem Kanu los zu ziehen. Nach gemütlichem Frühstück zu Hause sind wir zum Holvatnet auf Fossen, einer Halbinsel nördlich von Trondheim, aufgebrochen.


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Nach 1h paddeln gab's die obligatorische Lagerfeuer-Pause:

Nach gemütlichem Kaffetrinken gings im Sonnenuntergang zur Hütte.

Dort mussten wir erst einmal aufräumen und die Spuren der Dugnad vor zwei Wochen beseitigen. Die Reste wurden dann in einem Lagerfeuer verheizt. Der Wind führte zu einem schönen Funkenspiel. Zum Glück war es ringsrum feucht genug ....

Den nächsten Morgen setzten wir mit ein paar kleinen Arbeiten an der Hütte fort, bevor es auf den Heimweg ging. Das Kanu luden wir mit lauter Müll (der nicht-brennbare Teil) von der Hütte voll.


Die Sonne schien noch immer herrlich und während eines Päuschens konnte man sich noch richtig in der Sonne wärmen.


Die Sonne ging allerdings recht bald unter und es wurde schlagartig kalt. Der See fror nun extrem schnell zu. Das war zum einen sehr interessant, weil man zu gucken konnte, wie sich das Eis auf dem Wasser bildet. Zum anderen war das Eis aber äußerst hinderlich beim paddeln. Wir mussten so Eisbrecher spielen. Dies war am Anfang im dünnen Eis noch ganz amüsant, wurde aber bald nervenaufreibender.

Oben unsere Fahrtrinne durch noch dünnes Eis. Als es dicker wurde, hat die Martina erst das Eis mit dem Paddel vor dem Boot zerschlagen. Irgendwann ist sie dann aber ausgestiegen und hat das Boot gezogen. Dies ging wesentlich leichter.

Zum Abschluss begab sich der Martin noch auf eine kleine Wildwassereinlage. Martina blieb lieber am Rand, bei dem Gedanken an den hohen Wasserfall etwas weiter Flussabwärts (siehe unsere Tour letzten März).

Sonntag, November 01, 2009

Årets siste Kanutur

Heute haben wir uns zur wahrscheinlich letzten Kanutour diesen Jahres aufgemacht. Wir wollten nicht so weit fahren und sind deshalb nur bis vor die Stadtgrenze von Trondheim, nach Tanem gefahren und haben dort unser Kanu in die Nidelva (Fluss der durch Trondheim fließt) eingesetzt.


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Ein Ziel hatten wir uns nicht gestellt. Wir wollten einfach den Fluß soweit hochpadeln, wie es geht und wir Lust haben.

Letztendlich sind wir dann doch auf 2x7 km gekommen, für eine Nachmittagstour nicht schlecht.

Das Vassfjellet (Trondheims Haus-Ski-Berg) wo vor drei Wochen schon fast 50 cm Schnee lagen, ist nun beinahe wieder schneefrei.

Zu beginn kamen wir bei recht langsamer Strömung und ruhigem Wasser gut voran. An einigen Stellen weiter oben war die Strömung dann aber zu stark zum Paddeln, so dass wir treideln mussten.

Eine größere Stromschnelle bestimmte dann unseren Umkehrpunkt.

Natürlich durfte aber ein Picknick, mit kleinem Lagerfeuer und frisch gebrühtem Tee nicht fehlen:


Zurück zum Auto ging es dann viel schnell und mit weniger Anstrengung da wir diesmal mit der Strömung paddelten ;-)








Samstag, Oktober 10, 2009

Ski vergessen ...

Ok, die Berge auf der anderen Fjordseite hatten schon weiße Zipfelmützen auf und auch in Trondheim war es die letzte Woche recht kalt. Trotzdem wollten wir an dem einzigen Sonnentag seit einem Monat eine schöne Herbsttour in den Bergen unternehmen. Wir dachten an blauen Himmel, bunte Laubfärbung, vielleicht auch noch ein paar Pilze ...

Freitag abend wurden Rucksäcke gepackt, damit wir Samstag früh zeitig los können. Zeltausrüstung natürlich mit dabei. So ging es Samstag früh mit dem Auto gen Süden (noch mit Sommerreifen, da wir ja nächste Woche leider nicht mit unseren Spike-Winterreifen nach Deutschland fahren können). Wir wollten mal eine neue Gegend kennenlernen, das Fordal, ein Tal das in den Forolhøgna-Nationalpark führt. Die Gegend sah auch sehr schön aus, als wir sie mit dem Auto erreichten. Nur leider wurde es immer weißer und weißer je weiter wir fuhren. Letztendlich mussten wir dann unser Auto noch weit vor dem geplanten Parkplatz parken. Da lag einfach schon zu viel Schnee.

Immer noch guten Mutes, packten wir unsere Rucksäcke auf den Rücken und gingen weiter bergauf Richtung Nyhogna. Das war unser geplantes Ziel, Zelten wollten wir unterhalb im Tal. Schon nach kurzem Weg bereuten wir unsere Ski nicht mit zu haben. Es war wirklich schon mehr als genug Schnee zum Ski fahren und eher zu viel zum laufen.




Trotz der Sonne war es ganz schön kalt. Es wehte ein eisiger Wind. Der Anstieg war etwas steil für die Schneebedingungen, so dass wir auf der Hälfte aufgaben und wieder ins Tal runter gingen.


Natürlich noch ein gemütliches Picknick im Tal, jetzt ohne Wind und angenehmere Temperaturen. Trotzdem beschlossen wir doch noch am Abend nach Trondheim zurück zu fahren. Wir hatten einfach nicht die richtige Ausrüstung mit um bei solchen Bedingungen zu zelten.


Der erste Teil der Rückfahrt wurde noch etwas spannend, mit Sommerreifen (nagut, für deutsche Verhältnisse warens wohl eher Allwetterreifen) ging es recht steil den verschneiten Berg runter. Ging aber alles gut!