Sonntag, Juni 26, 2011

2 Wochen auf Hüttentour

Bei den Uni-Hütten stand die letzten 2 Wochen ein großes Restaurierungsobjekt auf dem Plan. Die Vekvessætra musste bevor sie ins Hüttennetz eingegliedert werden kann, noch ordentlich in Schuss gebracht werden. So ging es zumindest für Martin und Frida für ganze 2 Wochen auf Hüttentour. Martina musste in der Woche leider arbeiten und verbrachte so nur 3 verlängerte Wochenenden mit in den Bergen.

In der Hütte konnte man noch nicht übernachten, also war das Lavvo unser Zuhause für die Zeit:


Wir hatten uns auch gemütlich eingerichtet, für Frida gab es sogar ein richtiges Bett.

Wie man sieht, waren wir nicht alleine. Neben der Hütte stand eine richtige Zeltstadt. Es waren immer 10-20 Leute zum arbeiten da.

Nun zur Hütte. Die Vekvessætra ist eine alte Alm, die aber seit mindestens 50 Jahren unbenutzt war. Dementsprechend viel zu tun gab es: Dach neu decken, neuer Fussboden, neue Fenster, komplett neue Inneneinrichtung ... und ein Holzschuppen musste auch gebaut werden. Hier ein Foto wie es am zweiten Arbeitstag aussah: Hier wird gerade das alte Wellblechdach entfernt. Der Start war etwas schwieriger als erwartet, da das Regenwetter der letzten Woche leider die Straße unterspült hatte und so das Material nicht bis zur Hütte angeliefert werden konnte.

Das wird der Holzschuppen und Klo. Man beachte, dass hier eine alte Tür der Hütte verwendet wurde.

Dann war Martina erst einmal ein paar Tage in Trondheim und als sie wieder kam, sah die Hütte auf einmal schon so aus:

Das Dach war schon fertig mit Torf gedeckt und auch die Wand zwischen den Beiden Blockhütten war geschlossen. Der Martin war gerade dabei die Fenster ein zu bauen. Angepasst wurde mit der Kettensäge:

An der Inneneinrichtung wurde auch schon langsam gebastelt.

Am Sonntag war herrliches Wetter. So machten wir frei und gingen wandern. Die Gegend ist wirklich herrlich. Gar nicht weit war es zum Grythatten (1367m):


Die Aussicht war herrlich. Man sah einen großen Teil von Trollheimen.

Vom Gipfel gingen es einen schmalen Grat weiter und wieder nach unten:

Dort ging es an einem alten Schieferbruch vorbei, wo wir Schiefer aufsammelten um den unter dem Ofen zu legen.

Die andere Seite der Hütte sah nun schon sehr gut aus. Mit viel Puzzlearbeit wurde das alte Panel im Mittelteil wieder verwendet. Und sogar Birkenrinde wurde auf dem Dach verwendet.

Ab und zu saßen wir auch mal gemütlich am Lagerfeuer.

Und hier nun noch ein paar Fotos von den letzten Tagen.


Die Hütte ist ein richtiges Prachtstück geworden. Auch der Holzschuppen sieht gut aus:

Zu allerletzt wurden die Öfen installiert. Für die Küche gibt es einen richtigen Backofen. Allerdings hatte der auch ordentlich Gewicht, so dass sehr viele Leute benötigt wurden ihn in die Hütte zu bekommen.

Hier mal ein kleiner Blick nach Innen in die Küche. Rechts geht's in die Stube und nach links theoretisch ins Schlafzimmer. Viel sieht man Leiter nicht, war zu eng um mehr drauf zu bekommen. Kann ein andermal noch einmal versuchen, das besser hin zu bekommen.


Und zu allerletzt noch ein Überblick, nach dem die meisten Zelte und das große Materialstativ abgebaut waren.

Mehr Bilder von den 2 Wochen gibt es hier.

Nach zwei Wochen, war besonders der Martin froh, dann zu Hause einmal wieder eine warme Dusche zu haben. Ansonsten hat es uns allen sehr gut gefallen! Und das Ergebnis lohnt es zu besuchen!

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