Martinas Schwester, die Karola, war für eine Woche aus Spanien zu Besuch und mit ihr mussten wir natürlich noch einmal Ski fahren. Eigentlich hatten wir eine 4-Tages-Tour von Hütte zu Hütte geplant. Zuerst sah es gar nicht so schlecht aus, doch noch ausreichend Schnee und auch ganz gutes Wetter. Gut motiviert starteten wir so vom Parkplatz Richtung der ersten Hütte, der Jøldalshytta, die nur 1h entfernt lag.
Samstag, Mai 03, 2008
Årets siste skitur i Trollheimen ...
...ja, das war wohl die letzte Skitour in dieser Saison.





Dort angekommen aßen wir gemütlich im warmen Mittag und machten uns nach einer kleinen Siesta auf eine kleine Nachmittagstour. Je höher wir kamen, umso schlechter sah es aber mit dem Schnee aus. Wir mussten die Ski recht häufig tragen um schneelose Stellen zu überqueren. Als wir uns nun auch noch das Tal von oben näher betrachteten, sah es dort ganz schön nach Sumpf aus. Gut, also beschlossen wir abends in der Hütte, auf dieser zu bleiben und nur Tagestouren von dort zu unternehmen, was auch den Vorteil hat, dass man keinen schweren Rucksack schleppen muss.

Abends gab es noch ein wunderschönes Licht-Wolken-Spiel zu beobachten. Man konnte gar nicht aufhören mit Fotos machen.


Den nächsten Morgen war alles schön in Grautöne getaucht, aber immerhin regnete es nicht! Also nahmen wir die Trollhetta ins Visier.

Auf der ersten Hochebene angekommen stürmte es allerdings dermaßen, dass wir unsere Pläne wiedereinmal verwarfen. Statt dessen suchten wir uns ein halbwegs windstilles Plätzchen um eine gemütliche Lunsj-Pause einzulegen.
Rückzu ging es einen kleinen Umweg hinten um den Berg rum. Dort liefen uns sogar noch ein paar Rentiere über den Weg.
Die Querung des Tales, war schon auf dem Hinweg ein ganz schöner Irrweg bis wir endlich eine noch passierbare Schneebrücke über den Fluss fanden. Von oben hatten wir uns einen "besseren" Rückweg ausgesucht. Doch auch dort versanken wir teilweise im Sumpf oder mussten die Ski tragen, oder halt wie Martin einfach über die schneelosen Stellen mit Ski drüber gehen.
Samstag morgen hatte das Wetter noch einmal eine Steigerung für uns zu bieten. Eigentlich hörten wir schon nachts wie es regnete, aber der Blick aus dem Fenster am Morgen war noch schlechter .... so richtig schöner Dauernieselregen. Also beschlossen wir gemütlich zusammen zu packen und uns auf den Rückweg zum Auto zu begeben.

Am Auto angekommen, staunten wir nicht schlecht über das Gefährt neben uns: ein Elektroauto mit Tretkurbeln. Dagegen sah unser Auto ganz schön monströs aus und der Martin bekam gleich ein schlechtes Gewissen, mit so einem Auto rum zu fahren. Angeblich sollen dort sogar Ski und zwei große Rucksäcke reinpassen .... ich frag mich nur, wie die den total schlammigen und auch teilweise steilen Weg hoch gekommen sind...
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