Im Sommer lässt der Besuch in Trondheim nicht lange auf sich warten. Diesmal Martinas Eltern für 4 Tage. Über das Wochenende beschlossen wir mit ihnen nach Hitra zu fahren. Martinas Vati wollte unbedingt angeln, wie es sich für einen richtigen Norwegen-Urlaub gehört. ;-) Wir hatten eine Ferienwohnung ganz im Norden von Hitra gemietet.
Unser Haus (das ganz rechte von den roten Häusern und unten):

Unser Boot:

Und trotzdem starteten wir das Wochenende ersteinmal mit einer kleinen Wanderung. Von dem kleinen Hügelchen hatte man eine schöne Sicht auf die Schärenlandschaft ... tausende kleine Inselchen bevor das offene Meer losgeht.


Anschließend versuchten wir unser Anglerglück. Als bei uns ewig nichts anbiss, drückten wir die Angel einfach mal meiner Mutti in die Hand, die in ihrem Leben noch nie geangelt hatte. Und wie es das Anfängerglück so will, beißt natürlich gleich beim ersten Versuch ein Fisch an ;-) Leider zu klein, so das er das Glück hatte wieder im Wasser verschwinden zu dürfen.

Leider blieben an diesem Abend, die uns für Hitra prophezeiten Angelerfolge aus und so gab es für den Grill nur Lachs aus der Tiefkühltruhe, den wir aus weißer Vorraussicht mitgenommen hatten.

Den nächsten Tag ging es nun aber wirklich mit dem Boot aufs Meer. An verschiedenen Stellen zwischen den Schären legten wir Angelstops ein. Gleich zu Beginn hatten wir pausenlos Fische an der Angel. Allerdings alle noch recht klein, so dass wir ihnen noch ein bisschen Zeit zum wachsen gönnen wollten. Einmal hatte ich sogar 4 von den kleineren Seelachsen auf einmal an einer Angel. Später haben wir gesehen, dass die Angeltouristen, die nur zum Angeln hier hoch kommen und mit einer vollen Tiefkühltruhe wieder nach Hause fahren, auch die ganzen kleinen Fische mitgenommen haben. Die nehmen wirklich alles was sie bekommen können ohne irgendwie Rücksicht zu nehmen. Kein Wunder dass sie sich nicht sonderlich beliebt bei den Einheimischen machen.


Irgendwann hatten wir dann endlich auch mal einen größeren Pollack an der Angel ... und dazu noch eine Makrele, also war das Abendbrot gesichert.


Die männliche Besatzung des Bootes tobte sich noch ein bisschen am Steuer aus und dann ging es wieder in den Hafen und zurück nach Trondheim.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen